Einst eine Kita, demnächst voraussichtlich ein Mehrfamilienhaus in der Niendorfer Straße 41 Fotos: mf

Einst eine Kita, demnächst voraussichtlich ein Mehrfamilienhaus in der Niendorfer Straße 41 Fotos: mf

Hier wächst Lokstedt derzeit kräftig weiter

Im Stadtteil sind weitere Wohnungen in Planung

Ausgabe Niendorf, Lokstedt| Views: 601

LOKSTEDT Insgesamt 10.000 neue Wohnungen will der Hamburger Senat jährlich bauen – auch im dicht besiedelten Lokstedt. Zum Teil müssen dafür Bestandsbauten weichen, zum Teil werden auch ehemalige Gewerbeflächen erschlossen. Besonders an der Kollau-straße tut sich viel.

Niendorfer Straße 39 und 41
In dem kleinen Häuschen in der Niendorfer Straße 41 befand sich lange eine Kita. Um dieses und das angrenzende Grundstück Niendorfer Straße 39 ist bereits ein Bauzaun gezogen worden. Hier soll laut Auskunft des Bezirksamtes ein Mehrfamilienhaus errichtet werden.
Kollaustraße 73
Auf dem Grundstück an der Ecke zum verwunschenen Heckenrosenweg befand sich lange eine Werkstatt für Off-Road-Autos. Diese ist im vergangenen Jahr umgezogen, da sie Platz machen soll für 150 neue Wohnungen.
Kollaustraße 75 und 77
Au den ehemaligen Gewerbegrundstücken direkt an den Bahngleisen sollen zukünftig Stadthäuser und Mehrfamilienhäuser entstehen. Ein Vorbescheidverfahren befindet sich laut Auskunft des Bezirksamtes derzeit bei der Bauprüfabteilung in der Prüfung.
An der Lohbek 2 – 6 / Grandweg 52 und 52 a
Die Wohnungen in den Häusern An der Lohbek 2 a-c, 4 a-c, 6 a-c sowie Grandweg 52-52a und 54-54a wurden seit 2014 zum großen Teil für die Unterbringung von Geflüchteten angemietet. Diese konnten mittlerweile in die Unterkunft im Alma-Ohlmann-Weg umziehen, die Wohnungen standen lange leer. Laut Homepage der Architekten Blauraum sollte hier schon im April 2016 das Projekt „Wohnen an der Lohbek“ begonnen und im Oktober 2018 abgeschlossen sein. Für das Grundstück An der Lohbek 6A liegt laut Bezirksamt eine gültige Baugenehmigung für den Abbruch und den Neubau eines Mehrfamilienhauses vor.
Julius-Vosseler-Siedlung und Julius-Vosseler-Gärten
Auf dem 19.170 Quadratmeter großen ehemaligen Kleingartengelände an der Julius-Vosseler-Straße 86 und 88 entstehen 220 Wohnungen und Stadthäuser sowie eine Kita. Bauherren sind die Baugenossenschaft dhu und die Quantum Immobilien AG. Im Mai sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.
Neues Gesicht für den Siemersplatz
Das zweistöckige Wohn- und Gewerbegebäude in der Osterfeldstraße 84 bis 88 soll einem fünfstöckigen Neubau weichen. Auch der Parkplatz direkt nebenan soll bebaut werden. Hier sind auch öffentlich geförderte Wohnungen vorgesehen. Ein Antrag auf eine Baugenehmigung liegt laut Bezirksamt jedoch noch nicht vor (das Wochenblatt berichtete). mf

Direkt am Lohbekpark soll dieser Altbau einem neuen Mehrfamilienhaus weichen

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Neues Gesicht für die Julius-Vosseler-Straße: 220 Neubauwohnungen

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Statt zwei- soll es am Siemersplatz fünfgeschossig werden

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