Am 29. April wurde Hermann Tomfort 80 Jahre. Als 10-Jähriger im Mai 195 (l.) Fotos: privat

Am 29. April wurde Hermann Tomfort 80 Jahre. Als 10-Jähriger im Mai 195 (l.) Fotos: privat

Großes Engagement für den Stadtteil

Hermann Tomfort feierte 80. Geburtstag

Ausgabe Niendorf, Niendorf| Views: 269

NIENDORF Mit viel Energie und einer Menge Herzblut führte er Blumen Tomfort über 25 Jahre. Genauso lange ist Hermann Tomfort nun bereits im Ruhestand und feierte jetzt seinen 80. Geburtstag.

Als Hermann Tomfort am 29. April 1941 um genau 2.45 Uhr im Universitätsklinikum Eppendorf mitten in den Wirren des 2. Weltkriegs das Licht der Welt erblickte, stand sein Lebensweg als ältester Sohn der dritten Generation Tomfort schon fest. Zu diesem Zeitpunkt blickte Blumen Tomfort bereits auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Zur Historie des Familienbetriebs, dessen 175-jähriges Bestehen mit dem Geburtstag Hermann Tomforts gefeiert wurde, gab es im vorangegangenen Niendorfer Wochenblatt bereits eine Jubiläumsseite.
Direkt nach der Lehre zum Blumen- und Zierpflanzengärtner bei der Firma Margenberg in Schnelsen arbeitete Hermann Tomfort ab Ende der 1950er Jahre im elterlichen Betrieb. Mit seiner Frau Christel führte er diesen dann ab 1971 und bekam mit ihr Tochter Sabine und Sohn Michael. Nach dem 150-jährigen Firmenjubiläum im Jahr 1996 übergab er Blumen Tomfort dann an seinen Sohn und damit an die nächste Familiengeneration. Nach dem Tod seiner Frau heiratete er 2015 seine zweite Frau Sabine.

Ehrenamtlich stets aktiv

In Niendorf ist Hermann Tomfort nicht nur als „Blumenexperte“ bekannt. Mit seiner herzlichen und charismatischen Art setzte er sich viele Jahre aktiv und mit großem Engagement für den Stadtteil ein. Unter anderem als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Tibarg (AGT) sowie in den letzten zehn Jahren auch als Mitglied im Lenkungsausschuss des BID Tibarg I und II war er aktiv an der Entwicklung und Gestaltung von Niendorfs Zentrum beteiligt. Engagiert hat er sich zudem über 30 Jahre als Mitglied in der Niendorfer Kirchengemeinde und auch im Gartenbauverband Nord war er 20 Jahre als Vorstandsmitglied ehrenamtlich tätig. kh

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