Eine Grünpatenschaft wurde in Niendorf unter anderem am Wernigeroder Weg übernommen Foto: kh

Eine Grünpatenschaft wurde in Niendorf unter anderem am Wernigeroder Weg übernommen Foto: kh

Kleiner Beitrag zur grünen Stadt

Es gibt 44 Grünpatenschaften in Niendorf, Lokstedt und Schnelsen

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NIENDORF/LOKSTEDT/SCHNELSEN Wer zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen, einen Lebensraum für Pflanzen und Tiere schaffen und außerdem noch Lust am Hobbygärtnern hat, für den kann eine Grünpatenschaft genau das Richtige sein.

Das Bezirksamt Eimsbüttel vergibt Patenschaftsflächen im öffentlichen Raum bereits seit 20 Jahren. Aktuell gibt es im gesamten Bezirk rund 200 Straßenbegleitgrünpaten und 40 Patenschaften für Flächen in Parkanlagen. Während in Niendorf und Schnelsen jeweils 13 Patenschaften regis­triert sind, werden in Lokstedt 18 gezählt. „Dass es in den äußeren Stadtteilen etwas weniger Patenschaften gibt, liegt wahrscheinlich daran, dass dort mehr Menschen einen eigenen Garten haben“, so Bezirksamts-Pressesprecher Kay Becker. In Gebieten mit Ein- und Zweifamilienhäusern sei es für die Menschen zudem selbstverständlicher, die Bereiche vor ihrer Haustür „mal eben so“ mitzupflegen, weil sie ein schönes Straßenbild möchten.
Als Standort für eine Patenschaft kommen alle Flächen mit „richtigem“ Boden (kein Grand oder Asphalt) in Betracht. Das können zum Beispiel „Baumscheiben“ um die Straßenbäume herum sein. Auch Rasenflächen, Flächen an Entwässerungsgräben oder Beete in Grünanlagen bieten sich für die Bepflanzung an. „In der Praxis melden sich die meisten Bürger/-innen, die eine Fläche vor ihrer Haustür pflegen möchten“, erklärt Becker. kh

Wer sich für eine Patenschaft interessiert, meldet sich bei der Abteilung Stadtgrün unter Tel. 428 01-35 11 oder per E-Mail an mr@eimsbuettel.hamburg.de

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