Das Jürs-Stiftungsteam mit dem Vorstand Claus Jürs, Erwin Jürs und Ellen Schlüter sowie den Geschäftsführern Mareike Ahrens und Sven Kirmse (v.l.) Foto: Katrin Hainke

Das Jürs-Stiftungsteam mit dem Vorstand Claus Jürs, Erwin Jürs und Ellen Schlüter sowie den Geschäftsführern Mareike Ahrens und Sven Kirmse (v.l.) Foto: Katrin Hainke

Auf gutem Weg in die Zukunft

Beerdigungsinstitut Erwin Jürs wird Stiftung

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NIENDORF Wenn es um würdevolle Bestattungen geht, dann ist der Name Jürs über die Grenzen des Stadtteils bekannt. Das bislang in sechster Generation von Erwin Jürs geführte Unternehmen ist jetzt eine rechtsfähige Familienstiftung und wurde an die nächste Generation weitergegeben.

„Mit diesem wichtigen Schritt haben wir den Weg in die Zukunft des Unternehmens geebnet“, betont Claus Jürs – die siebte Generation und Vorsitzender der neuen Stiftung: „Wir können damit den Erhalt und die Fortführung des Betriebs auch für die weiteren Generationen gewährleisten.“ Außerdem seien damit die Arbeitsplätze aller 20 Angestellten gesichert. Die Leitung des operativen Tagesgeschäfts haben Mareike Ahrens als Meisterin im Bestattungsgewerbe sowie der geprüfte Bestatter und Thanatopraktiker Sven Kirmse als langjährige Mitarbeiter und neue Geschäftsführer übernommen.

Gleichzeitig zieht sich der bisherige Inhaber Erwin Jürs nun Schritt für Schritt zurück. Als Stiftungsgründer bleibt er Mitglied im Vorstand und hält auch weiterhin Traueransprachen. „Mein Anliegen ist es, dass das Unternehmen zu 100 Prozent in meinem Sinne weitergeführt wird und eines der führenden Hamburger Beerdigungsinstitute bleibt“, so Erwin Jürs. Bedingt durch den frühen Tod seiner Tochter Ingeborg vor vier Jahren, die den Familienbetrieb eigentlich mit ihrem Bruder Claus übernehmen sollte, sei die Stiftungsgründung nun eine gute Alternative.

„Für die Angehörigen, die im Trauerfall zu uns kommen, ändert sich nichts“, betont Claus Jürs: „Das Menschliche und der persönliche Kontakt werden bei uns immer im Mittelpunkt stehen.“ Denn neben der fachlichen Kompetenz seien bei der Begleitung der Hinterbliebenen vor allem Verständnis, Einfühlungsvermögen und menschliche Zuwendung von entscheidender Bedeutung. kh

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