Neuer Raum und sehr viel zu tun: Wolfgang Burmester, Gründer und 2. Vorsitzender des Schnelsen-Archiv e.V. Fotos: cc

Neue Räume für das Schnelsen-Archiv

Weitere ehrenamtliche Mitglieder gesucht

Archiv| Views: 165

Das Schnelsen-Archiv wächst: Seit November 2020 verfügen Wolfgang Burmester und seine Mitstreiter vom gleichnamigen Verein über einen neuen, großen Raum für die in 40 Jahren gesammelten Dokumente, Bilder und andere Zeit-Zeugnisse. Bisher lagerten die Schätze im privaten Wohnhaus des 2. Vorsitzenden des Vereins. Jetzt wurde dem Archiv ein 53 Quadratmeter großer Raum im Keller des Töllkehauses in Schnelsen zur Verfügung gestellt; die Töllke-Stiftung macht’s möglich.

Ein bisschen sieht es hier wie in einem Museum aus: An den Wänden hängen neben Urkunden und Bildern auch liebevoll gerahmte Fotografien sowie historische Zeitungen – die Vorläufer des Niendorfer Wochenblattes. In den Schubladen der drei Planschränke finden sich Landkarten, Pläne und Plakate, in zehn Stahlschränken werden Ordner, Mappen, alte Bücher und Kataloge aufbewahrt und vor dem Verfall geschützt. In einer Glasvitrine steht eine der wenigen erhaltenen Deckelvasen des Schnelsener Keramikkünstlers Gustav Grimm – eine Schenkung eines Verwandten aus dem Westerwald. Von dort soll auch noch ein handgearbeiteter Holzschrank die Sammlung ergänzen. Umgeben von diesen besonderen Dingen fühlen sich Wolfgang Burmester, Heinrich Flügge (1. Vorsitzender) und Bernd Hoffmann (Schatzmeister) vom Schnelsen-Archiv e.V. hier sehr wohl, versichern die drei Schnelsener. Auf seinen Früchten ausruhen will sich der Verein jetzt aber nicht. „Es gibt so viel zu tun“, sagt Burmester. „Es müssen zum Beispiel noch sehr viele Dokumente digitalisiert werden.“

Der Verein würde sich auch sehr über Nachwuchs freuen. „Es wäre toll, wenn sich weitere Schnelsen-Interessierte für unsere Projekte begeistern würden. Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir weitere Mitgleider aufnehmen können“, so der 71-Jährige. Dabei denken sie auch an kleinere und größere Forschungsarbeiten zu Dorothea Buck oder Gustav Grimm zum Beispiel. Wer eigene Ideen oder Projekte rund um das große Thema Schnelsen habe, sei aber auch willkommen, so Burmester. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, ist – nach vorheriger Absprache – herzlich willkommen. Und mit einem Augenzwinkern ergänzt er: „Das Schnelsen-Archiv ist für alle Schnelsener da.“ cc

Schnelsen-Archiv e.V.
Suhmweg 13
22457 Hamburg
T 550 77 58
www.schnelsenarchiv.de

Im neuen Raum des Schnelsenarchivs zeugen Bilder und Grafiken von vergangenen Tagen

Auf welcher Straße dieses Dreirad wohl schon geradelt ist?

Comments are closed.