Justizsenatorin Anna Gallina ist verantwortlich für die rechtliche Anerkennung von Stiftungen in Hamburg Foto: Daniel Reinhardt / Senatskanzlei Hamburg

Hamburg ist die Hauptstadt der Stiftungen

Engagement und Ehrenamt auch in den Stadtteilen Niendorf, Lokstedt und Schnelsen

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Kein anderes Bundesland hat so viele Stiftungen pro Einwohner wie Hamburg. 1460 Stiftungen sind in der Hansestadt ansässig, 20 neue, vor allem gemeinnützige, wurden im vergangenen Jahr anerkannt. Auch in unseren Stadtteilen wird Engagement und Ehrenamt groß geschrieben.

„Hamburg darf sich weiterhin Deutschlands Stiftungshochburg nennen“, so Justizsenatorin Anna Gallina. Es sei schön zu sehen, wie viele Menschen sich für die unterschiedlichsten Belange einsetzen, die ihnen am Herzen liegen. „Dieses vielfältige zivilgesellschaftliche Engagement kommt allen zugute und stärkt auch unsere Stadt, in der es eine lange Tradition des Stiftens gibt.“ Die meisten Stiftungen verfolgen dabei soziale Zwecke, gefolgt von den Bereichen Erziehung und Weiterbildung sowie Religion und Weltanschauung und Wissenschaft, Forschung und Völkerverständigung.

In Niendorf, Lokstedt und Schnelsen sind knapp 30 Stiftungen des bürgerlichen Rechts im Stiftungsverzeichnis der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz eingetragen. Dazu gehört zum Beispiel die Albertinen- Stiftung, die unter anderem zukunftsweisende Projekte der Behandlung von kranken und hilfebedürftigen Menschen sowie die seelsorgerische Hilfe für Patienten fördert. Die Gründung der Stiftung Freie evangelische Gemeinde in Norddeutschland geht bereits auf das Jahr 1893 zurück und fokussiert sich heute auf die praktische diakonische Hilfe. In Lokstedt ansässig ist zudem die DRK Landesstiftung Hamburg, die die freie Wohlfahrtspflege fördert.

Darüber hinaus gibt es in unseren Stadtteilen „kleinere“ weniger bekannte Stiftungen, wie die YAEL-Stiftung für Leberforschung und medizinische Weiterbildung, die Josef Hagedorn Stiftung für Kinder- und Umweltschutz sowie die H. Wilhelm Schaumann Stiftung zur Förderung der Tier- und Agrarwissenschaften.

Zuletzt wurde in Schnelsen im Jahr 2018 die Albertine-Assor-Stiftung ins Leben gerufen. Die älteste Stiftung ist die Edzardi-Stiftung in Niendorf. Gegründet wurde sie bereits 1761 mit dem Ziel, das Verständnis der Christen für den jüdischen Glauben zu fördern. kh

Liste aufrufen unter
www.hamburger-stiftungen.de

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