Gut vernetzt in der Region: Brigitte Jimenez-Guder, Schnelsenerin und gerade Jurymitglied im städtebaulichen Realisierungswettbewerb Zentrum Frohmestraße Foto: privat

Ideen für das Zentrum in Schnelsen

Bürger beteiligen sich an der Entwicklung

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37 Personen haben sich beworben, vier davon wurden ausgelost: Seit 15. Dezember stehen die vier Jurymitglieder, die als Schnelsener Bürger bei der „Städtebaulichen Entwicklung – Zentrum Frohmestraße in Schnelsen“ teilnehmen, fest.

Neben Bernd Glodek, Moritz Lehmann und Iven Keller wurde Schnelsenerin Brigitte Jimenez-Guder ausgelost. „Ich habe mich richtig doll gefreut“, sagt die 55-Jährige. „Ich habe nicht damit gerechnet. Unseren Kindern habe ich es gleich in der Familien WhatsApp-Gruppe mitgeteilt.“

Seit 45 Jahren wohnt Jimenez-Guder in Schnelsen, seit 1993 im Wählingsweg. Sie sei traurig darüber, dass sich der eigentlich wunderschöne Stadtkern von Schnelsen immer mehr zu einer seelenlosen Durchgangsstraße entwickele, so die Frau, die sich schon als 2. Vorsitzende in der Tibarg AG einen guten Einblick in Abläufe einer Einkaufsstraße verschaffte.

Mit ihrem Know-how wolle sie sich engagieren und mit ihren Ideen und Vorstellungen dazu beitragen, dass Schnelsen wieder belebt und zu einem „Wohlfühl-Stadtteil“ werde. „Ich bin kein zurückhaltender Mensch und halte mit meiner Meinung nicht hinter dem Berg. Durch Corona besinnen sich die Menschen wieder mehr auf ihre Umgebung. Umso wichtiger ist es, dass man sich in dieser Umgebung auch wohl fühlen kann, dass man regional alle Bedürfnisse erfüllen kann“, so Jimenez-Guder.

Am Mittwoch, 13. oder Freitag, 15. Januar sollen alle zum ersten Mal in einer Videokonferenz zusammen kommen. Eine Woche darauf ist eine Zwischenpräsentation geplant, am Donnerstag, 15. April, findet die Preisgerichtssitzung statt. „Ich hoffe, dass es für uns Möglichkeiten gibt, sich einzubringen. Wir sind die Bürger, die vor Ort leben und den Stadtteil erleben“, so Jimenez-Guder. „Da wäre es sehr schön, wenn man uns ein Ohr schenken würde.“ cc

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