Der Ansgarweg gehört zum betroffenen B-Plan-Gebiet
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Neuauslage B-Plan Lokstedt 67

Planung zur Nachverdichtung wird nachgebessert

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LOKSTEDT Der Bebauungsplan-Entwurf Lokstedt 67 sieht eine Nachverdichtung mit 220 Wohnungen im Herzen Lokstedts vor. Zu viel und zu hoch gebaut, attestierten viele Bürger bei der öffentlichen Auslage im Sommer 2019.

Nun wird nachgebessert und neu ausgelegt. Auf der rund 4,2 Hektar großen Fläche zwischen Lohkoppelweg, Rimbertweg und Ansgarweg soll in einem Wohnquartier aus den 1960er-Jahren massiv nachverdichtet werden (das Wochenblatt berichtete). Vier ansässige Genossenschaften wollen auf ihren eigenen Grundstücken neuen Wohnraum schaffen. Auch eine Kita mit 60 Plätzen und eine grüne Wegeverbindung sollen entstehen. Laut Karola Häffner vom Bezirksamt Eimsbüttel könnten kurzfristig etwa 180 Wohnungen gebaut werden, langfristig könnten weitere 40 Wohnungen dazukommen. Im Juli und August 2019 wurde der Bebauungsplan-Entwurf öffentlich ausgelegt. In rund 50 Stellungnahmen äußerten sich Bürger zu den Plänen, mehr als die Hälfte von diesen laut Karola Häffner mit ähnlichem Wortlaut. Angemerkt wurde, dass die Bebauung zu dicht und zu hoch sei und maximal drei bis vier Geschosse gewünscht werden. Anwohner sorgen sich um unzureichende Parkplätze auch durch den Rückbau der Stichstraße, den Verlust von Bäumen und zu hohe Dichtewerte und Geschossflächenzahlen. Außerdem wurde die Notwendigkeit der Gehwegverbreiterung im Ansgarweg angezweifelt. Aufgrund der Stellungnahmen wurde im Juni im Stadtplanungsausschuss mitgeteilt, einige Änderungen vorzunehmen und den Entwurf erneut auszulegen. Voraussichtlich vom 5. bis zum 20. Januar 2021 soll die erneut öffentliche Auslegung stattfinden. mf

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