Ruhe vor dem Sturm am frühen Morgen im neuen Kemmscher Park Foto: kk

Lokstedts neuer „Höhepunkt“

Kemmscher Park ist auf Anhieb höchst beliebt

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Ein paar Picknicktische und Bänke, ein Rundweg, alte Bäume – viel mehr hat Lokstedts neueste Grünfläche gar nicht zu bieten. Der Hügel in seiner Mitte macht den Kemmscher Park dennoch zum hoch gehandelten Geheimtipp.

Kinder aus den umliegenden Kitas und vom benachbarten Corvey-Gymnasium, Jogger, junge Familien, Hunde und ihre Besitzer nutzen den neuen Park im Lokstedter Osten so selbstverständlich als hätte er schon immer hierhergehört. Dabei wurde er erst am 1. November dieses Jahres für die Bevölkerung geöffnet – Corona-bedingt ohne offiziellen Festakt. Und leicht zu finden ist er auch nicht, so versteckt wie er zwischen Heinrich-Kock-Weg und Wiben-Peter-Straße liegt. Nur die charakteristischen grünen Parkschilder lassen erahnen, dass gleich um die Ecke eine Grünfläche wartet. Benannt wurde der Kemmscher Park nach den legendären Lokstedter Kuchen, die in der Nachbarschaft hergestellt wurden – eine Idee der Corvey-Schüler (das Niendorfer Wochenblatt berichtete).

Der 6000 Quadratmeter große Park selbst wurde von der J.H. Gustav Burmeister GmbH & Co. KG im Zuge der Quartiersentwicklung des angrenzenden „Süderfeldparks“ hergestellt. Insgesamt 380 Wohneinheiten sind auf dem ehemaligen Betriebshof der Tiefbaufirma entstanden.

„Gemischtkörnige Aushubböden aus verschiedenen Baufeldern formen zusammen mit einer Deckschicht aus Sand und Mutterboden den zentralen Hügel“, so Cornelia Rosenberg vom Bezirksamt Eimsbüttel. An ihrem höchsten Punkt ist die Erhebung gerade mal 3,3 Meter hoch – und trotzdem der absolute Höhepunkt, vor allem auch für die jüngeren Parkbesucher. Hier finden abenteuerliche Abfahrten auf Rädern, Rollern und Bobby-Cars statt, Ballspiele, „Laubengel“, Fitnessübungen, Schatzsuchen und Purzelbäume. Und spätestens, wenn der erste Schnee liegt, ist der Kemmscher Park sicher kein Geheimtipp mehr. kk

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