Autorin Nina Bott ist in Lokstedt aufgewachsen Foto: Klindworth

Von müden Traumfrauen

Schauspielerin Nina Bott schreibt übers Muttersein

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Schauspielerin Nina Bott muss Kinder und Karriere unter einen Hut kriegen. Über diese Königsdisziplin im Show-Business, zu der nun auch noch Corona kommt, schreibt sie in ihrem neuen Buch.

„Ich bin eine Traumfrau. Oder wie heißt das, wenn man immer müde ist?“ fragt sich die Schauspielerin und Moderatorin mit Lokstedter Wurzeln, die nach dem Abitur am Gymnasium Corveystraße in Fernsehserien wie „Verbotene Liebe“ oder „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ zu sehen war. Leicht und unterhaltsam schreibt Nina Bott über den Alltag einer Patchwork-Familie mit drei Kindern im Alter zwischen einem und 17 Jahren. Und der Wunsch, verbunden mit der bangen Frage: „Kriegen wir das hin?“ nach einem vierten Kind steht auch im Raum.

In der Corona-Isolation müssen zudem Freunde und Lehrer von der berufstätigen Mutter ersetzt werden. Und als Nina Bott erfährt, dass Fotos ihrer Kinder in einem Pädophilen-Netzwerk im Darknet aufgetaucht sind, muss sie handeln. In ihrem Ende Oktober erschienenen Buch gewährt die Schauspielerin einen Einblick in ihre bunte Familienwelt und ihre Kindheit mit einer depressiven, magersüchtigen und alkoholkranken Mutter. mf

„Ich bin eine Traumfrau. Oder wie heißt das, wenn man immer müde ist?“
Eden Books, 16,95 Euro, ISBN-978-3-95910-292-6

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