In der Schmiedekoppel befand sich zuvor eine Flüchtlingsunterkunft Foto: mf

Neue Notunterkunft in der Schmiedekoppel

Weitere 250 Betten für Obdachlose

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Im Rahmen des Winternotprogrammes sollen in der Schmiedekoppel ab Mitte November 250 Plätze für Wohnungslose bereitgestellt werden.

Die Betten in der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft sollen ergänzend zu der Unterkunft in der Kollaustraße mit 250 Plätzen und in der Friesenstraße mit 400 Plätzen angeboten werden, um Corona-bedingt eine lockere Belegung zu ermöglichen und „erweiterten Nutzergruppen angemessene Kapazitäten zu bieten“, wie es in der Presseinformation des Senats heißt.

Wie im Winternotprogramm üblich, sind die Unterkünfte an der Kollaustraße und am neuen Standort täglich von 17 Uhr bis 9.30 Uhr am Folgetag für Übernachtungsgäste geöffnet. Den Tag können Wohnungslose in Tagesaufenthaltsstätten verbringen. Während der Sommermonate waren die Öffnungszeiten Corona-bedingt ausgeweitet worden. Shuttle-Busse sollen für den Transfer von den Unterkünften in Richtung Innenstadt sorgen.
Schlafplätze für den Winter

„In diesen schwierigen Zeiten müssen wir sehen, dass wir allen wohnungslosen Menschen Schlafplätze unter Corona-gerechten Bedingungen ermöglichen und Beratungsangebote vorhalten, um die Betroffenen möglichst in reguläre Hilfesysteme und Unterbringungen zu vermitteln. In der vorhandenen Einrichtung an der Schmiedekoppel ist das für diesen Winter kurzfristig möglich“, erklärt Marc Schemmel, SPD-Wahlkreisabgeordneter, betont aber auch: „Es gilt ebenso, die Anwohner im Umfeld sowie die Akteure aus dem Stadtteil schnell und umfassend über die Planungen zu informieren, Hinweise und Bedenken aufzunehmen und während der Phase der Standort-Nutzung für das Winternotprogramm im ständigen Austausch zu bleiben. Diese Erwartungen haben wir bereits an Sozialbehörde und den Betreiber fördern & wohnen kommuniziert, damit wir das zusammen vor Ort in diesem Winter gut hinbekommen.“ mf

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