Wieviel 1,50 Meter Abstand sind, demonstrieren Quartiersmanagerin Nina Häder (li.) und Centermanagerin Kerstin Huttanus Foto: kh

„Mit offenen Augen einkaufen“

Diese Corona-Regeln gelten in Niendorfs Zentrum

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Gegenseitige Rücksichtnahme und Abstand halten sind aktuell besonders dort gefragt, wo viele Menschen zusammenkommen. In Niendorf ist das vor allem auf dem Tibarg und im Tibarg Center der Fall. Quartiersmanagerin Nina Häder und Centermanagerin Kerstin Huttanus geben Infos und Tipps für das richtige Verhalten.

Niendorfer Wochenblatt: Welche Regeln gelten?
Kerstin Huttanus: Im Center haben wir weiterhin das Einbahnstraßen-System, und es besteht Maskenpflicht. Den nötigen Abstand von 1,50 Meter visualisieren Aufkleber auf dem Boden. In den öffentlichen Bereichen sind zudem sieben Handdesinfektionsspender angebracht.
Nina Häder: In der Fußgängerzone haben wir bislang glücklicherweise noch keine Maskenpflicht. Zum Schutz für sich selbst und andere sollte aber jeder mit offenen Augen unterwegs sein und darauf achten, anderen Menschen nicht zu nahe zu kommen. Der Tibarg ist breit genug, dass das Abstandhalten mit gegenseitiger Rücksicht funktionieren kann.

NW: In der Weihnachtszeit ist mit deutlich mehr Besuchern zu rechnen.
Welche Tipps haben Sie für den Einkauf?

Huttanus: Wer die Möglichkeit hat, kauft zum Beispiel außerhalb der Stoßzeiten ein. Vor allem die letzte Stunde am Abend lädt zum entspannten Shoppen ein.
Häder: Wer etwas mehr Zeit einplant, ärgert sich nicht darüber, dass er unter Umständen mal länger warten muss. Und wer Bekannte trifft, geht kurz zur Seite und bleibt nicht mitten im Weg stehen.

NW: Wie ist Ihr Eindruck? Werden die Maßnahmen akzeptiert und angenommen?
Huttanus: Ein Großteil der Besucher hält sich daran. Unser Sicherheitspersonal muss aber regelmäßig an das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung erinnern. Mir ist wichtig, dass wir damit niemanden ärgern wollen, sondern vielmehr wichtige Maßnahmen zum Schutz für alle getroffen haben, auch wenn diese manchmal zum Beispiel durch Umwege etwas unbequem sind.
Häder: Nicht nur für die Besucher, sondern auch die Einzelhändler ist die Situation belastend, teilweise existenzbedrohend. Auch wenn der Online-Kauf in diesen Zeiten manchmal verlockender sein mag, möchte doch eigentlich niemand auf die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort verzichten. Die lokalen Händler zu unterstützen, ist deshalb aktuell wichtiger denn je.

NW: Vielen Dank für das Gespräch. kh

Die AHA-Regeln:
Abstand: Zu Mitmenschen mindestens 1,50 Meter Abstand halten
Hygiene: Die Hände regelmäßig und gründlich waschen sowie Nies- und Hustenetikette beachten
Alltagsmaske: Die Mund-Nasen-Bedeckung überall dort tragen, wo es schwierig werden kann, den Abstand zu halten

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