Treffen mit Abstand: Dr. Gudrun Rieger-Ndakorerwa, Sonja Böseler und Kay Gätgens empfingen Generalmajor Carsten Breuer und Kapitän zur See Michael Giss (v.l.n.r.) Foto: Bezirksamt Eimsbüttel

Soldaten helfen auch in Eimsbüttel

Generalmajor besucht seine „Corona-Truppe“

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Die Infektionszahlen steigen weiter – die Gesundheitsämter müssen immer längere Infektionsketten erkennen und unterbrechen. Dabei unterstützen seit September auch im Bezirksamt Eimsbüttel Soldatinnen und Soldaten vom Standort Husum, die per Amtshilfeersuchen angefordert wurden.

Generalmajor Carsten Breuer reiste nun aus Berlin für einen Besuch seiner „Corona-Truppe“ an und erkundigte sich, wie die Hilfe vor Ort konkret aussieht. Die Soldatinnen und Soldaten telefonieren in der Kontaktnachverfolgung, teilen mit, wann eine Quarantäne vorüber ist oder übermitteln Testergebnisse. In Eimsbüttel helfen derzeit über 20 Soldatinnen und Soldaten sowie Bundeswehr-Ärzte.

Bezirksamtsleiter Kay Gätgens: „Wir sind sehr froh, dass die Amtshilfeersuchen so schnell umgesetzt werden konnten. Die Soldatinnen und Soldaten leisten einen wichtigen Beitrag, damit wir möglichst schnell und effizient gegen die Pandemie angehen können. Es ist für die Einsatzkräfte ein gutes Signal, wenn der Generalmajor aus Berlin anreist und mit ihnen über ihren Einsatz ins Gespräch kommt. “

Carsten Breuer – er ist auch Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben: „Es freut uns, dass die Bundeswehr hier so gezielt helfen kann. Mir war wichtig, aus erster Hand zu erfahren, wie der Einsatz vor Ort läuft und direkt hören zu können, wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten geben könnte.“

An dem Treffen nahmen auch teil: Dr. Gudrun Rieger-Ndakorerwa (Leiterin des Gesundheitsamts Eimsbüttel), Sonja Böseler (Dezernentin Steuerung und Service beim Bezirksamt) sowie Kapitän zur See Michael Giss (Kommandeur des Bundeswehr-Landeskommandos Hamburg).  nw

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