Knapp 60 Quadratmeter plus Balkon: Britta Eggebrecht (l., mit Tochter Nicole, r.) freut sich über die Vorteile der neuen Wohnung im Töllke-Haus

Generationen-Wohnprojekt

Die erste Bewohnerin ist ins Töllke-Haus in Schnelsen gezogen

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In den vergangenen zwei Jahren ist im Burgwedelstieg/Ecke Schleswiger Damm ein neues Wohnprojekt entstanden: Im sogenannten Töllke-Haus (Entwurf + Ausführungsplanung: hmarchitekten) sollen sich die Generationen begegnen, in einem Teil tummeln sich die Kinder einer Kita, im anderen Teil wohnen Senioren in 17 barrierefreien Wohnungen.

Räumlich getrennt, aber dennoch gemeinsam: Um Kontakte zu ermöglichen wurde in der Mitte des Gebäudes ein Raum geschaffen, wo Jung und Alt zusammentreffen können. Gemeinsames Mittagessen, Spielen, Lesen oder Handarbeiten soll – wenn es dann irgendwann wieder geht – stattfinden können.

Im Auftrag der Erika und Ilse Töllke Stiftung entsteht am Schleswiger Damm ein neues Wohnprojekt Fotos: cc

Gern etwas kleiner
Als Erste ist im Oktober Britta Eggebrecht (70) in eine der knapp 60 Quadratmeter großen Wohnungen gezogen. Ihr Haus in Lokstedt war ihr zu groß geworden, „zu viel Arbeit“ sagt die gebürtige Dänin. Sie sei mehr als glücklich, dass sie jetzt in das neue Gebäude einziehen konnte, welches mit Hilfe der Erika und Ilse Töllke Stiftung in Schnelsen entstanden ist. Dass ihre Tochter Nicole mit ihrer Familie schräg gegenüber wohnt, war für sie ein weiterer Motivator, den Wechsel zu wagen und sich zu verkleinern. Denn es war gar nicht so einfach, von einem Haus auf eine Wohnung zu reduzieren.

„Die wichtigsten Möbel sind jetzt aber mitgekommen und schon fast am Platz“, freut sich auch die Tochter. Ein paar Kisten müssen noch ausgepackt werden, dann ist der Umzug geschafft. Die ersten Nächte habe die vergnügte Seniorin schon in ihren neuen Räumen verbracht und sehr gut geschlafen, versichert sie. Jetzt fehlen nur noch ein paar nette Mitbewohner im Haus und dass der Gemeinschaftsraum mit den Kita-Kindern genutzt werden kann.

Den nahegelegenen Sportclub will sich die Seniorin näher anschauen, denn Bewegung ist der 70-Jährigen sehr wichtig. Auch das Freizeitzentrum könne einen Besuch wert sein, schmunzelt sie (Der Bericht ist vor dem erneuten Corona-Lockdown entstanden). cc

Kontakt Verwaltung:
Heliane Meyer-Sennewald
Eppendorfer Landstraße 85, Eppendorf, T 460 16 10
E-Mail: stb@hmeyer-sennewald.de

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