Symbolfoto: gettyImages

Gedenkabend in der Verheißungskirche

Pogromnacht Im November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen

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Auch im Corona-Herbst 2020 wird wie jedes Jahr in Niendorf an die Opfer der Pogromnacht vom 9. November 1938 erinnert.

Die Zeitzeugin Norma van der Walde hat über das Leben in der Hitler-Diktatur erzählt Foto: privat

Um die aktuellen Abstandsregeln einzuhalten, finden in der Verheißungskirche im Sachsenweg 2 zwei Veranstaltungen hintereinander statt. Beginn ist am Montag, 9. November um 18.30 und 20 Uhr. Vorbereitet wurden sie von Schülerinnen und Schülern aus dem 10. Jahrgang des Gymasiums Ohmoor, gemeinsam mit Lehrer Thomas Ruten, Pastorin Maren Gottsmann und Zeitzeugin Norma van der Walde.

Letztere nimmt am Montag aber an einer Mahnwache in der Innenstadt teil. Im Unterricht hat sie den Jugendlichen über die Zeit der Verfolgung von Juden und Andersdenkenden in Deutschland berichtet. Der Vater von Norma van der Walde war damals Widerstandskämpfer gegen die Hitler-Diktatur. Bei den antijüdischen Ausschreitungen vor 82 Jahren waren die Synagogen angezündet worden, jüdische Geschäfte wurden geplündert und viele jüdische Mitbürger verhaftet.

Weitere Beteiligte am Gedenkabend sind die Musiker/-innen Nele Schmidt (Violine), Nicolas Kücken (Gitarre) und Lukas Stankovic (Posaune) vom Klezmer-Ensemble Yxalag. bk

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten,
Maske muss aufgesetzt werden

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