Die einzelnen Jahrgänge dürfen immer nur einzelne Bereiche des neu gestalteten Schulhofs nutzen Fotos: kh

Schulleben unter Corona-Bedingungen

So setzt die Stadtteilschule Maßnahmen um

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Zwar können seit Beginn des Schuljahres alle Schüler wieder am Präsenzunterricht teilnehmen, im Schulalltag hat sich jedoch einiges verändert. Wie an allen Schulen wurden auch an der Stadtteilschule Niendorf umfangreiche Schutz- und Hygiene-Maßnahmen umgesetzt.

„Unsere größte Herausforderung besteht in der Trennung der Kohorten“, meint Schulleiterin Andrea Kühne. Dafür müsse beispielsweise der Schulhof beständig in fünf Abschnitte für die einzelnen Jahrgänge geteilt werden. Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, wurde zudem ein Einbahnstraßensystem eingerichtet. Außerdem gilt auch an der Niendorfer Schule die Maskenpflicht in den öffentlichen Bereichen sowie während des Unterrichts für die Oberstufenschüler. Damit alle Schüler/-innen die Möglichkeit haben, ein warmes Mittagessen zu erhalten, gibt es feste, aber kurze Essenszeiten für die einzelnen Jahrgänge. Zeitliche Beschränkungen gelten auch am Schulkiosk.

„Vieles ist anders, aber die gesamte Schulgemeinschaft trägt die derzeitigen Herausforderungen sehr gut mit“, betont die Schulleiterin. Viele Klassengemeinschaften seien nach der Zeit des Fernunterrichts sogar näher zusammengerückt. Als besonders wertvoll erleben Lehrkräfte und Schüler/-innen aktuell die räumliche Aufteilung des neuen Schulgebäudes, das neben dem Klassenraum auch im Flur und im Gruppenraum das Arbeiten ermöglicht.

Schulleiterin Andrea Kühne an der Stadtteilschule Niendorf

Die aktuelle Corona-Bilanz sieht zudem gut aus: Bisher waren noch keine Klassen, Lehrkräfte oder Jahrgänge in Quarantäne. „Wir würden uns wünschen, dass es so bleibt“, sagt Andrea Kühne. Für mögliche weitere einschränkende Maßnahmen ist die Schule aber vorbereitet. So wurde ein Distanzkonzept entwickelt und die Grundlage für ein Hybridkonzept geschaffen. Über die Kommunikationsplattform IServ lassen sich Videokonferenzen durchführen, Schüler können mit einem Aufgabentool arbeiten, und auch das gemeinsame Arbeiten in Kleingruppen ist damit möglich. Außerdem gibt es mittlerweile einen eigenen YouTube-Kanal. kh

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