Für Fragen und Probleme gibt es direkte Ansprechpartner. Darüber hinaus gibt es „Paul“ – ein digi- tales Angebot: Hier finden Teilnehmer/-innen Angebote in ihrer Nachbarschaft Foto: TK / Daniel Reinhardt

Hilfe für Senioren/-innen

NetzWerk GesundAktiv: Das Hamburger Leuchtturmprojekt wird fortgeführt

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Vor vier Jahren startete das Hamburger Projekt NetzWerk GesundAktiv (NWGA). Jetzt wurde beschlossen, dass es noch mindestens ein Jahr lang fortgesetzt wird. Darauf haben sich die teilnehmenden Krankenkassen mit dem Albertinen Haus – Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Schnelsen verständigt. Damit können die knapp 1000 Teilnehmenden aus dem Bezirk Hamburg-Eimsbüttel die Leistungen aus dem NetzWerk GesundAktiv erst einmal auch weiterhin nutzen.

„Das ist ein großer Erfolg. Es zeigt sich, dass wir mit dem NetzWerk GesundAktiv den Nerv der Zeit getroffen haben“, sagt Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK). „Das Ziel ist es, älteren Menschen, die von Pflegebedürftigkeit bedroht oder sogar schon pflegebedürftig sind, zu ermöglichen, so lange es geht, in ihrem häuslichen Umfeld zu bleiben. Dafür gehen wir auf jeden Teilnehmenden einzeln zu und ermitteln individuell Handlungsbedarfe – und das hat bisher sehr gute Erfolge gezeigt! Nun warten wir gespannt darauf, wie die Evaluationsergebnisse aussehen.“

Das Albertinen Haus in Hamburg-Schnelsen hat das Projekt initiiert und die Koordination übernommen. Die Teilnehmenden werden von Experten untersucht und eingeschätzt, anschließend werden Empfehlungen für den Alltag, von Bewegung bis zum Erhalt von sozialen Kontakten ausgesprochen.

Einzelne unterstützen, Empfehlungen für Quartiere aussprechen
Viele der ausgesprochenen medizinischen und gesundheitsfördernden Empfehlungen wurden von den Teilnehmenden und deren behandelnden Ärzten umgesetzt. Insgesamt bewerteten etwa acht von zehn Teilnehmenden das NetzWerk mit sehr gut oder gut. „Ich freue mich sehr über diese gute Bewertung des Projekts, das den Teilnehmenden einen echten Mehrwert bietet“, sagt Ralf Zastrau, Geschäftsführer im Albertinen Haus.

Von einem erfolgversprechenden Konzept, das älteren Menschen helfe und zudem wichtige Impulse für die zukünftige Ausrichtung einer altersgerechten Quartierspolitik gebe, spricht auch Matthias Scheller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Immanuel Albertinen Diakonie. „Deshalb freue ich mich sehr, dass das NetzWerk GesundAktiv mindestens ein Jahr fortgeführt werden kann“, so Scheller. cc

Das NetzWerk GesundAktiv (NWGA) ist ein Betreuungsnetzwerk in Hamburg-Eimsbüttel für ein längeres selbstständiges und selbstbestimmtes Leben. Gemeinsam mit Experten werden individuelle Unterstützungsmöglichkeiten gesucht. Ebenfalls erhält jeder Teilnehmer Zugang zu der Online-Plattform oder App-Anwendung „PAUL“. Ziel des NWGA ist es, den Teilnehmern auch im hohen Alter ein Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. So kann das NetzWerk dazu beitragen, den demografischen Wandel zu gestalten. http://www.netzwerk-gesundaktiv.de

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