Die Niendorfer Oberliga-Fußballer jubelten über den Sieg gegen HSV III Fotos: lzi

Drei Punkte und ein Traumtor

Niendorfer TSV bezwingt HSV III deutlich mit 4:1

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Die Wiedergutmachung für die bittere 1:4-Pleite bei Hamm United ist gelungen. Die Oberliga-Fußballer des Niendorfer TSV (NTSV) gewannen am Sonntag gegen die dritte Mannschaft des HSV deutlich mit 4:1. Die Niendorfer konnten mit dem Erfolg einen Fehlstart abwenden und haben nach vier Spielen nun zwei Siege und zwei Nieder­lagen auf dem Konto.

Trainer Ali Farhadi sieht jedoch trotz des deutlichen Ergebnisses gegen den HSV noch reichlich Luft nach oben. „Wir haben in den ersten 30 Minuten überhaupt nicht ins Spiel gefunden“, sagte Farhadi. Da der Gegner zwar gefällig spielte, aber vor dem Tor harmlos blieb, rächte sich die Passivität jedoch nicht. Erst nach einer Umstellung des Trainers bekam das Farhadi-Team Zugriff auf die Partie. Hassan Zarei rückte in die Spitze, Lennart Merkle agierte direkt dahinter.

Hassan Zarei erzielte zwei Tore

Diese Änderung war spielentscheidend. Zarei und Merkle erzielten beide jeweils zwei Treffer. Merkle traf in der 32. Minute zur Führung, Zarei legte in der 35. und 44. Minute nach. Besonders Zareis erstes Tor war sehenswert. Der Angreifer sah, dass der HSV-Keeper zu weit vor dem Tor stand, und schoss den Ball von der Mittellinie über den verdutzten Torwart ins Netz. So war das Spiel schon zur Halbzeit entschieden. In der zweiten Hälfte war in der 65. Minute erneut Merkle erfolgreich. Der HSV-Ehrentreffer in der 85. Minute war nur ein Schönheitsfehler, der niemanden störte.

Insgesamt konnte Farhadi mit seiner Mannschaft zufrieden sein. Das Team zeigte auch, als es noch nicht lief, viel Einsatz und ließ bis zum Schlusspfiff nicht nach. „Die konditionelle Arbeit hat sich ausgezahlt“, sagte der Trainer. Nach dem Einbruch bei Hamm United eine wichtige Erkenntnis.

Farhadi braucht sich nach dem deutlichen Erfolg keine Sorgen zu machen, dass seine Spieler abheben. Selbst Matchwinner Zarei betonte, dass er mit dem Saisonstart des NTSV nur bedingt zufrieden ist. „Wir haben viele neue und viele junge Spieler und müssen noch besser zusammenfinden“, sagte der Angreifer, der nach seinem Traumtor eigentlich Grund genug hatte, euphorisch zu sein. Der Treffer von der Mittellinie war laut seines Trainers übrigens kein Zufallsprodukt. „Hassan hat immer genau im Blick, ob die Chance besteht, ein Tor zu erzielen“, sagte Farhadi. lzi

Sein nächstes Spiel bestreitet der NTSV am Sonntag, 25. Oktober,
gegen
USC Paloma. Anpfiff am Sachsenweg ist um 14 Uhr

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