Die Grelckstraße wird später als geplant zur Versuchszone

Die Grelckstraße wird später als geplant zur Versuchszone
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Verkehrsversuche starten später

Testphase in der Grelckstraße frühestens 2021

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Im November sollten auf Antrag der Fraktionen von CDU und Grünen im Zuge der zukünftigen Gestaltung der Grelckstraße die Verkehrsversuche beginnen. Der Termin lässt sich jedoch nicht halten.

In der Sitzung des Regionalausschusses stellten Vertreter der Fachämter Management des Öffentlichen Raums und Stadt- und Landschaftsplanung am 14. September den Sachstand und die Kostenplanung für die Umsetzung vor. Demnach könnten die Versuche nach einer zweimonatigen Ausschreibung, anschließender viermonatiger Planungs- und Beteiligungs-phase und Ergebnisvorstellung im Regionalausschuss frühestens in sechs Monaten beginnen. Die Verkehrsversuche, die zwei Phasen von je fünf Monaten umfassen, würden sich dann bis ins Jahr 2022 ziehen.

Auf etwa 190.000 Euro belaufen sich die geschätzten Kosten, bei denen auch auf die Erfahrungswerte der Verkehrsversuche in Altona zurückgegriffen wurde. Die Einrichtung der dortigen Fußgängerzone wurde jedoch vom Gericht gekippt, da nach der Straßenverkehrsordnung Verkehrsbeschränkungen zu Erprobungs- und Forschungszwecken nur „bei Vorliegen einer qualifizierten Gefahrenlage für Personen oder Sachgüter“ angeordnet werden könnten. Auch für Lokstedt ist die rechtliche Frage derzeit nicht geklärt.
Die Verzögerung des Versuchsstartes bewertete Antonia Schulitz vom Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung indes positiv, da bis zum Start auch die große Baustelle im Grandweg verschwunden sei. Adressiert an einen Vertreter der Zukunftswerkstatt Lokstedt, der befürchtete, dass nun zwei weitere Jahre ungenutzt verstreichen könnten, versprach Schulitz: „Das wird keine Saure-Gurken-Zeit. Es wird viel passieren!“ Projekte wie Urban-Gardening, Grünpatenschaften oder die Errichtung einer Tauschbox (siehe Seite 1) könnten bereits starten. mf

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