Stille und Menschenleere unter der Erde: die Haltestelle Schippelsweg in den verkehrsschwachen Zeiten Fotos: bk

Zugig und gern menschenleer

Der Haltestellen-Test: Diesmal Niendorf Teil II

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Zwischen den beiden größeren U-Bahn-Haltestellen Niendorf Markt und Niendorf Nord liegen zwei kleine.

Die Fahrgastzahlen sind hier deutlich geringer: Am Schippelsweg steigen werkstags rund 4000 Personen ein oder aus, in der Joachim-Mähl-Straße um die 3000 (gemessen 2019). An diesen kleineren Stationen zeigen sich auch zwei Nachteile des unterirdischen Verkehrs im Vergleich zur ehemaligen Straßenbahn.

Es zieht in den Stationen ganz erheblich, besonders wenn die Züge kommen. Und das Sicherheitsgefühl ist unter der Erde zu Tagesrandzeiten bei menschenleeren kleineren Stationen eher mittelmäßig.

An der Haltestelle Schippelsweg fällt auch auf, dass die Bänke teilweise unglücklich platziert sind. Wer nicht gut gehen kann, schafft gar nicht den Weg bis nach hinten. Und dem Fahrradunterstand geht es wie vielen seiner „Kollegen“: Er fängt an, gammelig auszusehen.

Fazit: Die Niendorfer ÖPNV-Nutzer bekommen viel für ihr Geld. Kleine Macken an den Stationen, größtes Minus ist der Busbahnhof Niendorf Markt. bk

Der Fahrradunterstand am Schippelsweg fängt an zu gammeln – wie andere Unterstände in Hamburg auch

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