Fürs Klima radeln und fürs eigene Team in Hamburg punkten: Isgard Golisch und Tochter Cara (l.) aus Schnelsen sind dabei Foto: cc

Klimaschutz statt Corona-Blues

77 Millionen Kilometer für Klimaschutz

Archiv| Views: 192

Für mehr Radförderung, mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität in den Kommunen – dafür treten ab kommenden Donnerstag, 3. September, wieder mindestens 5000 Hamburger*innen in die Pedale. Für ihr Ziel werden sie privat und beruflich möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen.

Seit zwölf Jahren gibt es die Aktion Stadtradeln in Deutschland, jedes Jahr beteiligen sich mehr Menschen. Bei der Kampagne des Netzwerks Klima-Bündnis kamen im vergangenen Jahr bundesweit 77 Millionen Kilometer für Klimaschutz und Radförderung zusammen.

Zum ersten Mal dabei sind Isgard Golisch und ihre zwei Töchter aus Schnelsen. „Fahrradfahren macht Spaß und ich bin sowieso so viel wie möglich mit dem Fahrrad unterwegs, da liegt eine Teilnahme nahe“ sagt die kaufmännische Angestellte. Zu dritt haben sie sich als „Team Go4Bike“ angemeldet und werden an 21 aufeinanderfolgenden Tagen am Stadtradeln teilnehmen. Tochter Cara fährt jede Woche dreimal zum Training nach Schenefeld. Die 17-Jährige versucht auch sonst viel für den Klimaschutz zu tun. „Für mich ist es eine gute Gelegenheit tatsächlich mal zu tracken, wie viele Kilometer ich jede Woche auf dem Rad sitze“, schmunzelt die Schülerin.

Egal, ob passionierte(r) Radfahrer*in oder Wiederaufsteiger*in – mitmachen kann jeder, der Spaß am Radfahren hat. Teilnehmen dürfen alle, die in Hamburg wohnen, arbeiten, studieren, zur Schule gehen oder in einem Verein aktiv sind. Bis Redaktionsschluss haben sich schon über 5000 Radelnde unter stadtradeln.de/hamburg registriert. cc

Was ist Stadtradeln?
Stadtradeln ist eine Kampagne des Netzwerks Klima-Bündnis. Ziel ist es, in einem vorgegebenen Zeitraum als Gruppe oder Einzelner möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen, in der Hauptsache, um die eigenen und die C02-Emissionen der teilnehmenden Kommune zu senken.

Comments are closed.