CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Silke Seif fordert ein Beleuchtungskonzept für die Parkanlage auf dem Schnelsen-Deckel Foto: Büro Seif

Kein Licht auf Schnelsen- Deckel

Rot-Grün lehnt CDU-Antrag ab

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Die neuen Wegeverbindungen der Park- und Kleingartenanlage, die derzeit auf dem Schnelsen-Deckel entstehen, sollten eine Beleuchtungsanlage erhalten. Das forderten 2014 die Bezirkspolitiker aller Parteien. Das Ziel ist jetzt an Rot-Grün gescheitert.

Auf der ersten Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft nach der Sommerpause stand auch der Antrag für eine „intelligente Beleuchtungsanlage“ auf dem Lärmschutzdeckel in Schnelsen auf der Tagesordnung. Der Antrag stammt von der Wahlkreisabgeordneten Silke Seif und ihrer CDU-Fraktion. „Wir wollen, dass sich Anwohner, Parknutzer und alle Schulkinder besonders während der dunklen Jahreszeit sicher auf den neuen Wegen im Stadtteil bewegen können“, sagt die Politikerin aus Schnelsen. Mit Blick auf Flora, Fauna und Unterhaltungskosten sollte der Senat ein „intelligentes, effizientes und insektenfreundliches Lichtkonzept“ erstellen, so Seif. Laut Antrag sollte auch die benachbarte Frohmestraße als zentrale Einkaufsmeile einbezogen werden.

Bereits vor sechs Jahren gab es einen ähnlichen Antrag auf Bezirksebene. Im Dezember 2014 forderten CDU, SPD, Grüne und Linke gemeinsam im Regionalausschuss Lokstedt und in der Bezirksversammlung Eimsbüttel die zuständigen Behörden auf, die Wege auf dem künftigen A-7-Deckel mit Beleuchtung auszustatten. „Ich bin sehr verwundert, dass die Politikerkollegen von SPD und Grüne, die sich 2014 gemeinsam mit mir für eine Beleuchtung eingesetzt haben, aktuell kurz vor Fertigstellung der Parkanlage gegen eine Beleuchtung sind“, sagt Seif. Es gebe genügend Beispiele, wo Wege in öffentlichen Grünanlagen eine Beleuchtung hätten, so Seif.

Im Regelfall werden in Hamburg in öffentlichen Grünanlagen Wege nicht beleuchtet. Wenn Lichtanlagen aber die Aufenthaltsqualität und das Sicherheitsgefühl der Menschen fördern, sind Ausnahmen wie beispielsweise Stadtpark oder Schanzenpark möglich. „Wenn die neuen Fuß- und Radwege als Schul-, Kita- und Pendlerstrecke und für die Freizeitnutzung rege genutzt werden sollen, müssen wir die Bedürfnisse der Menschen berücksichtigen“ fordert Seif. nw

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