Sommerbesuch von Senatorin Katharina Fegebank in der Alten Schule gemeinsam mit Staatsrat Alexander von Vogel (l.) und Bezirksamtsleiter Kay Gätgens Foto: kh

Stadtteil-Institution mit Zukunft

Katharina Fegebank zu Gast in Niendorf

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Im Rahmen ihrer Sommerbesuche in den Bezirken war Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank zu Gast in der Alten Schule und informierte sich über die Projekte und die Arbeit vor Ort. Thema war auch die Zukunft der Begegnungsstätte.

„Ich bin begeistert, mit wie viel Herz und Leidenschaft die engagierten Akteure aus vielen Ehren- und wenigen Hauptamtlichen der Alten Schule eine Struktur gegeben haben und sie zu einer wichtigen Anlaufstelle für viele Menschen haben werden lassen“, zeigte sich Fegebank nach einem Rundgang durch die Räumlichkeiten gemeinsam mit Staatsrat Alexander von Vogel und Bezirksamtsleiter Kay Gätgens begeistert.

Nach der Vorstellung der vielfältigen integrativen sowie herkunfts- und generationenübergreifenden Angebote stand vor allem der im Rahmen des Bebauungsplans Niendorf 92 geplante Abriss des Gebäudes am Tibarg 34 im Fokus. „Für uns bedeutet das zunächst, dass wir eine Heimat verlieren“, sagte Sven Trantow, Vorsitzender des Vereins „Wir für Niendorf“, der die zahlreichen Aktivitäten rund um die Alte Schule bündelt und koordiniert. Das Ende der Begegnungsstätte solle dies aber auf keinen Fall bedeuten. „Für den weiteren Erfolg brauchen wir vor allem einen zentralen und gut erreichbaren Standort“, ist sich Trantow sicher. Mögliche Optionen dafür liegen bereits vor und werden geprüft.

Um die Zukunft der mittlerweile festen Institution im Stadtteil zu sichern, sei jedoch Unterstützung vom Bezirksamt, von dem man bereits in den letzten Jahren eine Menge unbürokratische Hilfe erfahren habe, auch weiterhin nötig. „Die Alte Schule hat sich hier so etabliert, dass man sie natürlich nicht einfach schließen kann“, so Kay Gätgens. Auch wenn es einen langen Atem brauche, solle gemeinsam mit den Akteuren eine neue Perspektive geschaffen werden. In Aussicht stellte er bereits eine zweijährige Verlängerung des Mietvertrags, der eigentlich Ende des Jahres ausläuft. Auch wenn diese Entscheidung noch nicht ganz „in trockenen Tüchern“ ist, war dennoch eine erste Erleichterung zu spüren. „Wir können jetzt erstmal etwas aufatmen“, freute sich beispielsweise die Alte-Schule-Koordinatorin Katja Buurmann, „und haben etwas Zeit für die weiteren Planungen gewonnen.“ kh

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