Am Beginn des Spazierwegs Wunderbrunnen wird jetzt ein Mülleimer aufgestelltFotos: kh

Am Beginn des Spazierwegs Wunderbrunnen wird jetzt ein Mülleimer aufgestellt Foto: kh

Mülleimer fürs Märchenviertel

Zuviel Hundekot – Stadtreinigung reagiert

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Um Hundebesitzern einen Anreiz zu geben, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu entsorgen, wünscht sich eine Schnelsenerin für den „Betriebsweg“ entlang der Burgwedelau (hinter Ikea) einen Mülleimer. Die Stadtreinigung stellt nun welche auf.

Der idyllisch gelegene Weg zwischen den Straßen Wunderbrunnen und Schlehenweg wird gerne und häufig als Gassi-Spazierstrecke genutzt. „Viele Hundebesitzer schaffen es aber leider nicht, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner mitzunehmen“, meint die Leserin aus dem Märchenviertel, die hier selbst häufig mit ihrem Hund unterwegs ist: „Das ist einfach nicht schön und sehr ekelig, was hier alles herumliegt, teilweise werden sogar die gefüllten Hundekot-Tüten einfach weggeworfen.“ Einen Grund für das unsaubere Verhalten sieht sie auch in der fehlenden Möglichkeit der Entsorgung: „Die Wege bis zum nächsten Mülleimer sind einfach zu weit.“ Sie regt deshalb an, einen Abfalleimer am Zugang Dornröschenweg aufzustellen. Von offizieller Seite sei ihr Wunsch bislang jedoch abgewiesen worden, wie sie erzählt.

Nachgefragt beim Bezirksamt Eimsbüttel gibt Pressesprecher Kay Becker nun die positive Rückmeldung: „Als unbürokratische, pragmatische Lösung wird die Stadtreinigung nun jeweils an den Enden des Weges – am Grünstreifen Schlehenweg sowie am Wunderbrunnen – einen roten Papierkorb aufstellen.“

Damit sei zwar nicht exakt dem Vorschlag entsprochen, für Spaziergänger mit Hund gebe es jetzt aber gut sichtbare und schnell erreichbare Entsorgungsmöglichkeiten. Beide Standorte seien für die Stadtreinigung zudem andienbar. Die Schnelsenerin zeigt sich begeistert und hofft darauf, dass die Mülleimer künftig auch gut genutzt werden. kh

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