Der kleine Garten für zwischendurch

Niendorfer Modell für Bundespreis nominiert

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Die neue Kleingartenanlage in der Niendorfer Straße 99 wurde für den erstmals ausgeschriebenen „Bundespreis Stadtgrün 2020“ nominiert.
Das Eimsbütteler Kleingartenmodell gehört zu den 48 Nominierungen von insgesamt 237 deutschlandweit eingereichten Vorschlägen. Für einen Preis hat es jedoch nicht gereicht. Auf der 12.600 Quadratmeter großen Fläche an der Kollau, die zuvor eine Flüchtlingsunterkunft beherbergte, ist eine Kombination aus Kleingärten mit naturschutzrechtlichen Ausgleichsflächen entstanden (das Wochenblatt berichtete).

Der schnelle Garten
Die 16 Parzellen sind mit 180 bis 200 Quadratmetern vergleichsweise klein und sollen insbesondere Familien ansprechen, die nicht allzu viel Zeit in die Gartenarbeit investieren können und sich einen Garten in Wohnortnähe wünschen. An die Parzellen schließt sich eine Streuobstwiese mit 32 Apfelbäumen an, die von den Kleingärtnern gemeinschaftlich genutzt und gepflegt wird. Angrenzend an die Kollau befindet sich ein Überflutungsbereich.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat 2020 zum ersten Mal den Bundespreis Stadtgrün ausgelobt. Der Bundespreis Stadtgrün zeichnet außergewöhnliches Engagement für urbanes Grün, vielfältige Nutzbarkeit, gestalterische Qualität, innovative Konzepte und integrative Planungsansätze aus. Städte und Gemeinden in Deutschland konnten sich mit ihren Stadtgrün-Projekten bewerben. Das Bezirksamt Eimsbüttel hatte das rund 600 000 Euro teure Pilotprojekt im Juli vergangenen Jahres an den Landesverband der Gartenfreund Hamburg übergeben. mf

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