Im neu gestalteten Außenbereich Schul- leiterin Andrea Kühne und Landschaftsarchitekt Julian Benesch Fotos: kh

Im neu gestalteten Außenbereich Schul- leiterin Andrea Kühne und Landschaftsarchitekt Julian Benesch Fotos: kh

Auch draußen zukunftsweisend

Außenbereich an der Stadtteilschule neu gestaltet

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Pünktlich zu Beginn des Schuljahres ist die neue großzügige Außenanlage an der Stadtteilschule Niendorf fertig geworden. Auch die neue Pausenhalle sowie der Eingangsbereich wurden neu gestaltet.

Wie ein roter Faden zieht sich das Konzept eines entspannten Lernens und Lebens durch das gesamte Schulgelände. Nach der Eröffnung des Neubaus im vergangenen Jahr punktet nun auch der Außenbereich mit einem zukunftsweisenden Konzept, das mit dem typischen Schulhofbild nicht mehr viel gemeinsam hat.

Wert wurde unter anderem auf die Artenvielfalt der Bäume gelegt – zum teils uralten Bestand gesellen sich viele Neupflanzungen, darunter Kastanien, Ahorne, Magnolien und Trompetenbäume, die die Natur für die Schüler auch im Naturkundeunterricht als „grünes Klassenzimmer“ erlebbar machen soll.

Ein besonderes Augenmerk bei der Gestaltung lag auf der Notwendigkeit des Zurückhaltens und langsamen Ablaufens von Wasser. „Wir haben hierfür Mauerreste des alten Schulgebäudes erhalten und nutzen diese als Regenrückhalteflächen“, erklärt der zuständige Landschaftsarchitekt Julian Benesch. Sie erfüllen damit einerseits einen praktischen Zweck, andererseits machen sie aber auch die Geschichte der Schule erlebbar und sind mit ihrer Bepflanzung zudem ein Blickfang. Gleiches gilt für das Rasenfugenpflaster im großen Pausenhof. „Wir haben die Betonplatten mit einer breiten Fuge verlegt, damit das Regenwasser direkt vom Boden aufgenommen werden kann“, so Benesch weiter.
Zur harmonischen Gestaltung tragen Findlinge und Betonblöcke aus der Abrissphase sowie die Neuplatzierung bereits vorhandener Skulpturen bei. Spielgeräte, wie Tischtennisplatten, Reckstangen und eine Slackline, wurden über den Schulverein finanziert.

Auch in der Pausenhalle, von der aus die Schüler*innen in ihre Klassenräume gelangen, sowie im Eingangsbereich erwartet sie jetzt ein inspirierender Aufenthaltsort, der von der dänischen Innenarchitektin Rosan Bosch speziell für die Niendorfer Schule unter Einbeziehung von Ideen durch Schüler, Lehrer und Eltern geplant und realisiert wurde. Großzügige farbenfrohe Raumelemente und Möbel bieten mit multifunktionalen Lernbereichen, Spiel­ecken, Tobeelementen und Rückzugsorten viele Nutzungsmöglichkeiten. „Wir haben hier viele tolle Ideen, wie wir diese Elemente in das Lernen und Leben am der Schule einbeziehen können“, so Schulleiterin An­drea Kühne. kh

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