Auf den breit in Gelb markierten Wegen werden gut 2000 Tonnen Schotter aufgetragen

Feinste Wege fürs Niendorfer Gehege

Mit 2000 Tonnen Schotter gegen Schlaglöcher

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Nur gut zwei Monate liegt die Instandsetzung von einem Teil der Spazierwege im Niendorfer Gehege zurück. Für die vollständige Sanierung wurden jetzt weitere finanzielle Mittel aus dem Erhaltungsmanagement der Finanzbehörde zur Verfügung gestellt. Die Maßnahmen laufen seit dieser Woche.

Künftig gehören Schlaglöcher, Pfützen und weitere Unebenheiten auf sämtlichen Waldwegen der Vergangenheit an. Auf einer Länge von drei Kilometern werden nun auch die Wege im südwestlichen Bereich des Gehweges mit einem sogenannten Dachprofil versehen, bei dem Regen durch die leicht mittige Wölbung zur Seite abfließen kann. Darüber hinaus steht die Grundsanierung der Wege des von der Försterei Niendorf betreuten Wäldchens „Lütten Wiesenkamp“ zwischen Garstedter Weg, Grotkoppelweg und Rahweg an.

Die für beide Maßnahmen insgesamt benötigten 2000 Tonnen Natursteinschotter werden dabei in zwei Schichten mit einer groben Körnung als Tragschicht sowie einer feinen Deckschicht aufgetragen. Für die Materialanlieferung und als Lager dient wieder der Waldparkplatz an der Straße Bondenwald, der deshalb während der Arbeiten gesperrt ist.

Mit der Fertigstellung sind das lang gesteckte Ziel und das Versprechen von Bezirksamtsleiter Kay Gätgens, sämtliche Wege komplett und umfassend zu sanieren, nun erreicht: Bereits 2017 war die Instandsetzung der ersten Hälfte des 16 Kilometer langen Wegenetzes dran, im Mai diesen Jahres folgten weitere Kilometer. Kleinere Wegeabschnitte, die sich für das schwere Gerät des beauftragten Bauunternehmens nicht eignen, werden künftig von der Försterei in Eigenregie nach und nach ausgebessert. „Die Finanzierung war lange ein Problem, das glücklicherweise gelöst wurde“, freut sich Revierförster Sven Wurster. kh

In zwei Schichten mit unterschiedlichen Körnungen wird der Natursteinschotter aufgetragen Foto: kh

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