Benötigt der Tibarg mehr Spielgeräte? Laut Umfrage ist das der Wunsch mehrerer Besucher Foto: kh

Der Tibarg: Ein Stück Zuhause

Wünsche der Besucher für die Einkaufsstraße und das Center

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Ihre Wünsche, Vorstellungen und Anregungen für den Tibarg und das Tibarg Center konnten die Besucher während der Umfrage zum 50. Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft Tibarg (AGT) äußern. Über die Ergebnisse sprach das Niendorfer Wochenblatt mit Centermanagerin Kerstin Huttanus und Tibarg-Quartiersmanagerin Nina Häder.

Niendorfer Wochenblatt: Frau Huttanus, das Tibarg Center hat die Besucherumfrage initiiert: Wie ist sie ausgefallen?
Kerstin Huttanus: Zunächst einmal freuen wir uns, dass wir neben zahlreichen Wünschen so viel positive Resonanz erhalten haben. Vor allem die Veranstaltungen und Events kommen gut an. Viele Niendorfer identifizieren sich mit dem Standort. „Ich wünsche mir, dass der Tibarg so bleibt, wie er ist – ein Stück Zuhause“, war beispielsweise ein besonders schönes Statement.

NW: Werden die Wünsche bei künftigen Planungen berücksichtigt?
Huttanus: Die Wünsche der Besucher sind uns wichtig. Auch wenn nicht alle Vorschläge umsetzbar sind, orientieren wir uns daran und nehmen sie als Input mit.

NW: Vergleichsweise häufig kam der Wunsch nach einem Radfahrverbot auf dem Tibarg auf. Ist das realistisch?
Nina Häder: Das Fahrradfahren in der Einkaufsstraße ist ein immer wiederkehrendes Thema, das polarisiert. Der BID Tibarg II hat sich nach den Umfrageergebnissen nochmal klar für das Radfahren auf dem Tibarg zur Erhaltung der Attraktivität des Standorts ausgesprochen. Aber: Während der Veranstaltungen müssen die Radfahrer absteigen.

NW: In Niendorf fehlt ein Unverpackt-Laden, sagen die Besucher. Was meinen Sie?
Huttanus: Für unseren Standort wäre das definitiv eine große Bereicherung.
Häder: Es gibt dazu bereits konkrete Anfragen potenzieller Mieter. Aktuell wird eine passende Fläche für das Konzept gesucht.

NW: Viele Niendorfer vermissen die gastronomische Vielfalt. Inwieweit kann das geändert werden, um den Standort unter anderem auch abends zu beleben?
Häder: Auf dem Tibarg bieten sich leider aktuell nicht viele Flächen aufgrund der nicht vorhandenen technischen Voraussetzungen für eine gastronomische Nutzung an. Die AGT setzt sich aber dafür ein, dass im Rahmen der geplanten Neugestaltung der Tibarg-Mitte die Gastronomie berücksichtigt wird.
Huttanus: Aufgrund unserer Öffnungszeiten ist eine Ausweitung des Angebots auf den Abend nur begrenzt umsetzbar. Grundsätzlich schließe ich aber nicht aus, dass wir bei einem passenden Konzept eine Lösung finden könnten.

NW: Ebenfalls mehrfach angeregt wurde, mehr Spielflächen für Kinder zu schaffen: Ist das machbar?
Huttanus: Während unserer Aktionen gibt es regelmäßig auch Kinder-Programme. Eine fest installierte Spielfläche sehe ich aktuell auch aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten jedoch nicht im Center.
Häder: Auf dem Tibarg gibt es bereits einige Spielflächen, die viel genutzt werden. Langfristig kann über eine Ausweitung des Angebots aber mit Sicherheit nachgedacht werden.

NW: Vielen Dank für das Gespräch. kh

Neben Wünschen gab es auch viel Lob für den Tibarg und das Center Foto: privat

Die Top Ten der häufigsten Wünsche der
Besucher für den Tibarg und das Tibarg Center:

1) ein Radfahrverbot auf dem Tibarg
2) ein Unverpackt-Laden
3) Kulturbars (mit Live-Musik), die auch
     abends geöffnet haben
4) ein Fischladen
5) weniger Nagelstudios, Optiker, Bäcker
  und Friseure
6) mehr Vielfalt mit einem attraktiven
  Branchenmix
7) mehr Sitzmöglichkeiten
8) besondere, gehobene Gastronomie
9) mehr Spielplätze / Spielflächen für Kinder
10)  ein Kino

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