Zusätzliche kulinarische Leckereien gibt es bald an einigen Ständen in der Niendorfer Einkaufsstraße
Foto: kh

Zusätzliche Schlemmerangebote

Hilfsmaßnahme für Schausteller
auf dem Tibarg

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Um die von der Corona-Krise besonders betroffenen Schausteller zu unterstützen, hat die Hamburger Finanz- und Wirtschaftsbehörde vereinbart, ihnen eine vorübergehende Sondernutzungserlaubnis auf öffentlicher Fläche zu erteilen. Auf dem Tibarg werden deshalb jetzt kleine Schlemmerbuden aufgebaut.

Insgesamt fünf Stände mit unterschiedlichen kulinarischen Angeboten soll es bereits ab der kommenden Woche verteilt über die gesamte Einkaufsstraße geben. „Wir werden darauf achten, dass die Abstandsregelungen eingehalten werden. Es wird also kein muckeliges Kirmesdorf geben“, erklärt Kay Becker, Pressesprecher beim Bezirks-amt Eimsbüttel: Außerdem wolle man steuern, die ortsansässigen Gastronomen dabei nicht einseitig zu benachteiligen. „Wir hoffen, dass wir hier einen guten Kompromiss finden“, meint Tibarg-Quartiersmanagerin Nina Häder im Namen der Arbeitsgemeinschaft Tibarg (AGT) und des BID Tibarg II: „Natürlich ist uns auch sehr daran gelegen, die Schausteller, die wir ja bereits von unseren zahlreichen Veranstaltungen kennen, zu unterstützen. Es wäre allerdings kontraproduktiv, wenn sie in Konkurrenz zu unserer ohnehin schon stark gebeutelten Tibarg-Gastronomie stehen und sie noch weiter schwächen.“

Die finale Auswahl stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Eine kurzfristige Prüfung der eingegangenen Anträge sei aber möglich, so Kay Becker: „Sicher ist auf jeden Fall, dass es keine Unterhaltungs- und Vergnügungsangebote, wie beispielsweise Fahrgeschäfte, geben wird.“

Bis zum Jahresende soll den Schaustellern diese Sondernutzung erteilt werden. Das betrifft im Bezirk Eimsbüttel auch den Fanny-Mendelssohn-Platz in der Osterstraße, wo ebenfalls Buden aufgebaut werden. In Schnelsen und Lokstedt stehen dagegen keine geeigneten Flächen zur Verfügung. kh

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