Mit dem B-Plan 93 soll der Baumbestand in der Joachim-Mähl-Straße gesichert werden
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Nachverdichten mit
Augenmaß

Bürgerbeteiligung für Joachim-Mähl-Straße

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Für eine maßvolle Nachverdichtung im Bereich der U-Bahn-Haltestelle Joachim-Mähl-Straße sowie für eine verbesserte Einbindung in das grüne Wegenetz soll der Bebauungsplan Niendorf 93 die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen. Eine Beteiligung der Öffentlichkeit ist geplant.

„Der B-Plan 93 ist vor allem eine Präventivmaßnahme“, erklärt Lutz Schmidt von der Grünen-Bezirksfraktion und Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses, der sich in seiner Sitzung am 26. Mai mit dem Thema beschäftigt hat. Mit dem Plan, der den Bereich zwischen Joachim-Mähl-Straße im Norden und Graf-Anton-Weg im Süden umfasst und im Osten und Westen von der Paul-Sorge-Straße und der Wendlohstraße begrenzt wird, lasse sich vor allem das Ziel eines Grün-erhalts durchsetzen. Langfristig soll damit die Möglichkeit einer durchgängigen Durchwegung am Schippelsmoorgraben sowie eine Wegeverbindung zum nördlich angrenzenden Grünzug am Hildesheimer Stieg geschaffen werden. Die Grundlage für eine Grünverbindung am Schippelsmoorgraben ist bereits im Hamburger Flächennutzungsplan und im Landschaftsprogramm zu finden. Außerdem lassen sich mit dem neuen Planrecht die Ziele des Leitbilds „Eimsbüttel 2040“ vereinbaren. Dieses sieht die Stärkung und Vernetzung grüner Verbindungen vor.

Einfluss nimmt der B-Plan Niendorf 93 zudem auf eine mögliche Nachverdichtung. „Zugunsten des Baumerhalts und der Durchwegung kann diese damit in individuellen Fällen auch verhindert werden“, so Lutz Schmidt weiter. Die Mitglieder des Stadtplanungsausschusses haben jetzt einer frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zum B-Plan-Entwurf zugestimmt. In welcher Form diese stattfinden wird, steht aktuell noch nicht fest. Infos folgen. kh

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