Am Quartiersplatz sind bald Kirsch- und Zierapfelbäume schöne Schattenspender Grafiken: POLA Landschaftsarchitekten GmbH

Roter Herbst auf dem Deckel

So wird der Schnelsen-Park bepflanzt

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Amber-, Rotahorn- und Kirschbäume sollen auf dem Schnelsen-Deckel künftig die Highlights im wahrsten Wortsinn sein. Insgesamt werden auf dem knapp 2,9 Hektar großen Gelände mit Park- und Kleingartenanlagen 150 neue Bäume gepflanzt.

„Aufgrund der Besonderheit des Standorts direkt über der Autobahn müssen wir einige Vorgaben vor allem im Hinblick auf die maximale Belastung berücksichtigen“, so Martin Scheiner vom Fachamt Management des öffentlichen Raumes des Bezirksamts Eimsbüttel, das die Deckelgestaltung übernimmt: „Wir haben zum Beispiel darauf geachtet, dass die Bäume maximal 12 bis 15 Meter hoch werden.“ Auch seien Aspekte, wie Variationen in Wuchsform sowie Insekten- und Vogelfreundlichkeit, in die Planung mit eingeflossen.

Im westlichen Bereich des Parks entlang der Straße Jungborn wird an der Esplanade eine durchgehende Reihe Amberbäume gepflanzt. „Im Herbst bestechen sie durch ihre leuchtend rote Farbe“, erklärt Scheiner. Ähnlich zeigen sich die Blätter der Rotahorne, die östlich im Bereich der Kleingärten am Vogt-Kock-Weg einen Platz finden.

Blütenpracht
Für den Quartiersplatz an der Frohmestraße sind Reihen-Anpflanzungen der Japanischen Maienkirsche und des Zierapfels vorgesehen. Als Gruppenpflanzungen können zudem weitere Bäume, darunter Magnolien und Eisenholzbäume, bewundert werden.
Für Verweilqualität sorgen insgesamt 38 Bänke in verschiedenen Ausführungen, teils als Bankkombinationen, die in einem Abstand von höchstens 200 Metern zu finden sind. Installiert werden sollen zudem Fahrradbügel. In der Planung nicht vorgesehen ist ein Spielplatz, dafür wird es aber einen Bouleplatz an der Esplanade geben. Als Option wird derzeit noch geprüft, ob sogar ein Café am Quartiersplatz infrage kommt.

Anders als geplant, haben die Maßnahmen aktuell noch nicht begonnen. „Richtig durchstarten können wir wohl erst ab August“, meint Scheiner. kh

Die geplanten Standorte der Baumpflanzungen auf dem Schnelsen-Deckel

Wie soll der Park heißen?
Wie die künftige Parkanlage auf dem Schnelsen-Deckel aussehen soll, steht fest. Was noch fehlt, ist ein passender Name. Laut Beschluss des Regionalausschusses Lokstedt/Niendorf/Schnelsen sollen sowohl für die Benennung des neuen Quartiersplatzes als auch des Parks Vorschläge aus der Öffentlichkeit eingeholt werden. Bei der Namenswahl werden insbesondere geeignete Institutionen des Stadtteils eingebunden. Infos folgen.

 

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