Niendorf Nords schönes Zentrum zu stärken gehört zu den Aufgaben des Stadtteilbeirats Foto: kh

Stadtteilbeirat richtet
sich neu aus

Niendorf Nord: Lawaetz-Stiftung
unterstützt jetzt die Quartiersarbeit

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Mit dem Ziel, sich mit aktuellen Themen und Entwicklungen im
Quartier zu beschäftigen und das Nahversorgungszentrum zu stärken,
kommt der Stadtteilbeirat Niendorf Nord in öffentlichen Sitzungen
mit Mitgliedern und Gästen regelmäßig zusammen. Jetzt wird der Beirat
neu ausgerichtet.

Künftig wird die Arbeit nicht mehr vom Bezirksamt Eimsbüttel unterstützt, sondern ist als Aufgabe der Lawaetz-Stiftung übertragen worden. Neben der Organisation der Sitzungen und Themenbearbeitung gehört vor allem die treuhänderische Verwaltung der Verfügungsfonds zu den Aufgaben der Stiftung.

In diesem Jahr stehen 4000 Euro aus dem Quartiersfonds für den Verfügungsfonds Niendorf Nord zur Verfügung. Gefördert werden damit bauliche und soziale Projekte, die der Aufwertung und den Bewohnern von Niendorf Nord zugutekommen. Ein Großteil davon wird regelhaft für Veranstaltungen, vor allem das Stadtteilfest rund um das Einkaufszentrum, eingesetzt. Aufgrund der Corona-Pandemie kann das für September geplante Event in diesem Jahr allerdings nicht stattfinden. Im Zuge der neuen Strukturen wird die Geschäftsordnung des Beirates vor allem in einem wesentlichen Aspekt geändert. Eine Stimmberechtigung und Mitgliedschaft soll zukünftig durch eine aktive Teilnahme am Beirat ermöglicht werden. Wer beispielsweise nachweislich an zwei oder mehr Sitzungen teilgenommen hat, könnte so ein Stimmrecht erlangen. Über die Änderung der Geschäftsordnung wird in der nächsten Sitzung abgestimmt. Der für Montag, 15. Juni, geplante nächste Stadtteilbeirat fällt jedoch aus. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Auf der Tagesordnung steht unter anderem auch der Leerstand des ehemaligen „Schlecker“-Geschäfts am Ernst-Mittelbach-Ring, Ecke Brunnenpassage. Dieses Thema ist bereits im Regionalausschuss Lokstedt, Niendorf, Schnelsen angekommen. Bezüglich offener Fragestellungen, wie einer möglichen Interimsnutzung, wurde hier eine Kooperation mit dem Stadtteilbeirat beschlossen. Vor einer Berichterstattung im Regionalausschuss wird sich der Stadtteilbeirat daher in seiner nächsten Sitzung nochmal eingehend mit dem Thema befassen und austauschen. kh

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