Mit virtueller Anleitung können Kids und Sportbegeisterte sich im Niendorfer Gehege fit halten Foto: kh

Kontakt- & kostenlos die Fitness trainieren

Virtueller Trimm-Dich-Pfad im Niendorfer Gehege

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Waldbesuchern könnten die an einigen Bäumen aufgehängten Plakate bereits aufgefallen sein. Im Bereich nördlich des Wildgeheges im Niendorfer Gehege hat der Verein movimental einen virtuellen Trimm-dich-Pfad für Familien installiert.

Mit Knie- oder Zickzacksprüngen, Ein-Bein-Hüpfen und Co. können Kids und Erwachsene hier direkt an der frischen Luft mit fachmännischer Anleitung Sport treiben. Über QR-Codes lassen sich kurze Videos, in denen die einfachen Fitnessübungen erklärt werden, aufrufen – kontaktlos, kostenlos und ohne Sprachbarriere.

„Da wir unsere Kurse für Babys und Kinder infolge der Corona-Einschränkungen nicht mehr anbieten konnten und Außenaktivitäten für uns eine sinnvolle Alternative darstellen, entstand die Trimm-dich-Idee, die zunächst nur für unsere Mitglieder zur Verfügung stand“, so Judith Sumalvico, Geschäftsführerin des Vereins movimental BewegungsSpielTräume mit eigenen Kursräumen in Hoheluft-West. Da aber auch viele andere Kinder in Hamburg immer noch auf ihre geliebten und für die körperliche Entwicklung so wichtigen Sportkurse verzichten müssen, hat der Kindersportverein die Aktion ausgebaut, um noch mehr Menschen zu erreichen. Neben dem Niendorfer Gehege gibt es den virtuellen Trimm-dich-Pfad in vier Hamburger Parks, unter anderem im Volkspark und im Eppendorfer Moor, mit insgesamt je zehn Stationen.

Auch ohne Sprache
Unterstützung bekommt Hamburgs „jüngster“ Sportverein vom Hamburger Sportbund. Movimental ist hier anerkannter Stützpunktverein im Programm „In­tegration durch Sport“. „Wir finden es großartig, dass diese tolle Sportaktion auch ohne Sprache funktioniert, da so auch die Menschen angesprochen werden, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind“, so Sportbund-Pressereferentin Stephanie Klein. „Sobald wir deutlich mehr als 500 Aufrufe haben, werden wir weitere Stationen installieren“, sagte Judith Sumalvico. kh

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