Freut sich über den blühenden Kreisel vor ihrem Küchenfenster: Britta Bohn Fotos: mf

Den Lokstedtern
blüht hier (bald) was

Bürger bepflanzen ihre Umwelt bienenfreundlich

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Der Anblick des tristen Straßenkreisels vor ihrem Küchenfenster im Feldhoopstücken stimmte Britta Bohn so traurig, dass sie zu Gießkanne und Schaufel griff und ihn bepflanzte.

Für ihr Engagement stellte der Bezirk Anfang des Jahres Sondermittel in Höhe von 700 Euro zur Verfügung (das Wochenblatt berichtete). Auf sattem Grün wachsen und blühen nun bunte Frühlingsblumen, Wildkräuter und Klee. Auch eine Vogeltränke hat Britta Bohn auf dem Straßenkreisel aufgestellt und die Rückseite eines Verkehrsschildes bietet Platz für ein Insektenhotel.

Ihre bienenfreundlichen Pflanzen kauft die Lokstedterin, die im trockenen April viel zu gießen hatte, aus regionalem Anbau in den Vierlanden bei einer Blumenhändlerin in der Grelckstraße. Über den Blick aus ihrem Küchenfenster freut Britta Bohn sich nun täglich. Und auch über Unterstützung wie die eines Nachbarn, der Muttererde gespendet hat.

Für schönere und bienenfreundliche Grünstreifen setzen sich auch andernorts Lokstedter ein. So wie die Anwohner am viel befahrenen Lokstedter Weg, die mit dem Projekt „Blühende Landschaft“ den Bürgersteig bienenfreundlich bepflanzen. Oder die Kleingärtner des Vereins Döhrnkamp, die entlang der Schillingsbek Wildblumenwiesen anlegen. mf

Am Verkehrsschild ist ein Insektenhotel empfangsbereit

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