Der Zaun aus Eichenpfahlstäben am neuen Rückhaltebecken passt sich gut in das Landschaftsbild ein Foto: kh

Wieder Ruhe in der Feldmark

Regenrückhaltebecken ist fertig

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Es ist wieder ruhig im Niendorfer Gehege: Nach rund vier Jahren
Bauzeit sind die Arbeiten an dem neuen Regenrückhaltebecken
seit Ende April komplett abgeschlossen. Auch durch den Einsatz
des Vereins Pro Niendorfer Gehege konnten landschaftsverträgliche
Lösungen gefunden werden.

„Etwa 1000 Kubikmeter Erde wurden in unzähligen Lkw-Fuhren bewegt“, so Claudia Fröbe, zuständig für den Bereich Kommunikation beim Baukonsortium Via Solutions Nord (VSN). Die Arbeiten seien planmäßig in Abhängigkeit der Gesamtfertigstellung erfolgt. Dass das Rückhaltebecken an der Ecke Röthmoorweg/ Beentkamp heute von einem regionaltypischen Zaun aus Eichenpfählen mit Maschendraht in einer Höhe von 1,20 Meter umzäunt ist, ist dem Engagement des Vereins Pro Niendorfer Gehege zu verdanken. „Wir haben erreicht, dass die Planung für ein technisches Bauwerk mit den dafür geltenden Anforderungen so angepasst wurde, dass es sich optisch gut in das Landschaftsschutzgebiet einfügt“, erklärt die Vorsitzende Susanne Egbers. Die eigentliche Planung habe einen zwei Meter hohen Stabgitterzaun aus Metall zum Schutz vor unerlaubtem Betreten sowie vor versehentlichen Stürzen von Mensch und Tier vorgesehen. Außerdem hat sich der Verein für die Verlegung der Zufahrt an den Beentkamp stark gemacht. „Das bedeutet weniger Verkehr in der Feldmark und vor allem eine Schonung des Wanderwegs zwischen dem alten Rückhaltebecken und dem Brookgraben“, so Egbers weiter.

Schwere Lkw-Fahrzeuge werden aber ohnehin nicht mehr anrollen. Im Rahmen der Erhaltung und Pflege wird die Streckenkontrolle des VSN-Betriebsdienstes lediglich regelmäßig nach dem Rechten sehen. Darüber hinaus finden am Rückhaltebecken Mäharbeiten nach Bedarf und vierteljährliche Kontrollen der gesamten Anlage statt.

Durch den A7-Ausbau war der Bau eines zweiten Rückhaltebeckens und damit mehr Staufläche notwendig, um auch künftig kurzfristig große Mengen an Wasser, etwa bei Starkregen, zu speichern, um dieses verlangsamt in den Entwässerungskanal einzuleiten. Bis zu 8000 Kubikmeter Wasser kann das neue Becken fassen, welches durch ein Rohr mit dem alten Becken verbunden wird. kh

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