Geschwindigkeitsbegrenzung? Fehlanzeige. Bislang gibt es keine Schilder oder Hinweise, die Autofahrern signalisieren, dass hier Fußgänger queren Foto: cc

Verkehrsberuhigung
Süntelstraße kommt

Schilder sollten längst angebracht sein

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Die geplante Verkehrsberuhigung und die neuen
30er-Zonen- Schilder in der Süntelstraße in Schnelsen
kommen. Die Frage ist nur: Wann? Im vergangenen
Jahr hatte es Anfang Oktober dort einen Unfall
mit einem schwer verletzten Jungen (11) gegeben.

Politiker und Anwohner waren sich schnell einig: Vor einem Krankenhaus (Albertinen) muss der Verkehr unbedingt beruhigt werden. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/Stunde wurde angeordnet. Das war Ende Oktober 2019.

Seitdem ist allerdings sichtbar noch nichts passiert. Einige Anwohner hatten deshalb beim Niendorfer Wochenblatt nachgefragt. „Hier sind keine Schilder, kein Verkehrsspiegel, kein Zebrastreifen und auch keine Straßenverengungen, um sicher über die Straße zu kommen“, schreibt ein Anwohner, der namentlich nicht genannt werden möchte.

„Zum Glück gibt es noch parkende Autos auf der gegenüberliegenden Straßenseite, die die Autofahrer zwingen abzubremsen. Aber es gibt dann leider noch genügend Fahrer – meist LKW-Fahrer – die dann doch aufs Gas drücken, um an den parkenden Autos vorbeizukommen“, so der Schnelsener. Er zog mit seiner Frau und seinen zwei Kindern vor sechs Jahren auf die Seite, auf der es keinen befestigten Fußweg gibt. „Für mich wäre es die beste Lösung, die Straße für die Autofahrer so ungemütlich wie möglich zu machen, damit dort auch insgesamt weniger Autos durchfahren“, sagt er am Telefon.

Aufgrund von Lieferengpässen (Corona erfasse auch die Lieferketten) konnte die Beschilderung noch nicht ausgeführt werden, erklärt Bezirksamtssprecher Kay Becker.

Es liege ihnen aber eine verbindliche Zusage des Schilderherstellers vor, in den nächsten zwei Wochen die bestellten Zusatzzeichen „Krankenhaus“ liefern zu können. „Danach wird die sofortige Aufstellung veranlasst.“ cc

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