Über den Klimawandel sprach der Klimaforscher Mojib Latif (links) am Gymnasium Ohmoor Foto: privat

Klimaveränderungen
im Blick

Gymnasium Ohmoor Wissenschaftlicher
und aktiver Umweltschutz

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Wie sich das lokale Klima entwickelt, haben die Schüler am
Gymnasium Ohmoor genau im Blick. Bereits seit 29 Jahren werden
an der Schulwetterstation meteorologische Daten ermittelt
und analysiert, um daraus Handlungsmotivationen abzuleiten.

Die Arbeit mit der Wetterstation und die Heranführung der einzelnen Jahrgangsstufen daran ist nur einer von mehreren Gründen, warum das Gymnasium Ohmoor sowohl das Gütesiegel „Klimaschule“ trägt als auch erneut zur „Umweltschule“ ausgezeichnet wurde.

Der schonende Umgang mit Ressourcen findet am Gymnasium Ohmoor in vielen Bereichen statt und be­inhaltet zudem das aktive Engagement der Schüler. So achten ausgebildete Schüler-„Klimadetektive“ bei wöchentlichen Rundgängen durch die Klassenräume unter anderem auf Mülltrennung, die Thermostateinstellung der Heizung und darauf, dass das Licht ausgeschaltet ist. Die Teilnehmer der Klima-AG organisieren Workshops für Fünftklässler zum Thema Müllvermeidung und -trennung. Durch die neunten Klassen und Oberstufenkurse werden außerdem regelmäßig Schulhofbegrünungsmaßnahmen durchgeführt. Zur Reduzierung von Plastikmüll wurden erst kürzlich eigene Ohmoor-Wasserflaschen designt. Diese sollen im kommenden Schuljahr an die fünften Klassen verteilt werden. Beantragt wurden zudem eigene Wasserspender.

Durch das Erasmus-Projekt Geo-Circle gibt es einen regelmäßigen Austausch mit Partnerschulen aus Polen, den Niederlanden und Deutschland zu der Fragestellung „Wie können wir unsere Umwelt umweltfreundlicher und ressourcenschonender gestalten?“ Speziell der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser wird im Geo Water-Projekt thematisiert. Eine bislang einmalige Aktion fand Mitte Januar statt: Der renommierte Klimaforscher und Meteorologe Prof. Dr. Mojib Latif war mit einem Vortrag zum Thema Klimawandel zu Gast am Gymnasium Ohmoor.
„Ich bin immer wieder beeindruckt, wie vielfältig die einzelnen Aktivitäten sind, die in der Summe einen zentralen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) leisten“, hebt Schulleiterin Gudrun Müller hervor. „Hierbei wird sichtbar, dass die Sensibilität der Schüler in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen ist.“ kh

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