Der Dorfplatz auf dem Tibarg ist nach wie vor Anziehungspunkt Nummer eins

Zu viele Menschen
auf dem Tibarg?

Abstand halten Polizei appelliert an Bürger

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Der Tibarg ist Niendorfs Anziehungspunkt Nummer
eins – daran hat sich auch in Corona-Zeiten
nichts geändert. Seitdem in der vergangenen Woche
viele Geschäfte wieder geöffnet haben, zeigt
sich die Einkaufsstraße so belebt wie zuvor.

„Auf dem Tibarg sind zu viele Menschen unterwegs“, meint ein Leser: „Alle, die dort unnötig rumlaufen und rumsitzen, sollen sich nicht wundern, wenn in spätestens eineinhalb Wochen alle Geschäfte wieder schließen müssen und unsere Einzelhändler alle pleitegehen.“ Ob es Shoppinglust ist, der Drang, wieder unter Menschen zu sein oder ob es tatsächlich die notwendigen Erledigungen sind, kann an dieser Stelle nicht geklärt werden. Fakt ist aber: Auf dem Tibarg treffen viele Menschen aufeinander. Bei dem schönen Wetter verweilen zudem viele auf den Sitzbänken.

„Generell ist das Abstandhalten auf dem Tibarg sicherlich gut möglich, die Fußgängerzone ist dafür ja breit genug“, meint Quartiersmanagerin Nina Häder. Dafür müssten jedoch alle Menschen auch darauf achten und Rücksicht nehmen, nach ihrer Einschätzung tun das aber leider nicht alle.

„Es ist richtig, dass das Personenaufkommen auf dem Tibarg wieder zugenommen hat und der Mindestabstand im öffentlichen Raum nicht immer eingehalten wird und auch nicht eingehalten werden kann“, sagt Thomas Piper, Leiter Prävention und Verkehr im Polizeikommissariat 24. Im Tibarg Center funktioniere das Einhalten der vorgegebenen Regeln auch dank verstärkter Kon-trollen des Center-Personals dagegen gut.

An Vorschriften halten
Grundsätzlich stellen die Beamten fest, dass sich die Bürger in Niendorf und Schnelsen an die Vorschriften halten. Es wurden und werden aber auch Strafanzeigen und Ordnungswidrigkeiten gefertigt. „Im Rahmen unserer personellen Möglichkeiten mit Kollegen sowie mit Zusatzkräften führen wir auch weiter die Überwachung der Maßnahmen mit großem Engagement durch“, betont Thomas Piper. Er merkt aber auch an, dass es keine dauerhafte Überprüfung an allen Örtlichkeiten geben könne und dies auch nicht gewollt sei. „Insofern ist es umso wichtiger, dass sich alle an die Maßnahmen halten und verantwortungsbewusst handeln.“ kh

Belebt wie eh und je – der Tibarg in Corona-Zeiten Fotos: kh

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