Über neues Wasser freut sich bestimmt auch die junge Entenfamilie Fotos: kh

Entenmutter kämpft ums Überleben

Der Grootsee im Märkerweg hat zu wenig Wasser

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Auf den ersten Blick bietet der hübsch angelegte
Teich in der Parkanlage am Märkerweg ein
idyllisches Bild. Beim genaueren Hinschauen
fällt auf, dass hier frisches Wasser fehlt.

Das breite Ufer ist von einer dicken Schlammschicht überzogen, das Wasser mit seinem niedrigen Pegel zeigt sich bräunlich-trüb. „Kann man diesen Teich noch vor dem Austrocknen retten?“, fragte eine Leserin in der Wochenblatt-Redaktion nach. Ein weiterer Leser meldete, dass eine Entenmutter mit zwölf Küken ums Überleben kämpfe. Bereits 2018 berichtete das Wochenblatt über den schlechten Zustand des künstlich angelegten Gewässers, das über eine Pumpe mit Grundwasser versorgt wird. Damals war infolge eines Hausbrandes in der Nähe die Stromzufuhr zur Pumpe unterbrochen.

Liegt es diesmal wieder da-ran, hat das Wochenblatt beim Bezirksamt Eimsbüttel nachgefragt. „Die Pumpe und die Leitungen wurden damals erneuert, sodass die Technik bereits im vergangenen Jahr wieder funktionierte“, erklärt Bezirksamtssprecher Kay Becker. Über die Wintermonate werden die Pumpen aufgrund der Witterung jedoch immer ausgeschaltet: „Da aber nun Frostfreiheit angesagt ist, wird die von uns beauftragte Firma die Pumpen im Bezirk wieder anstellen.“ Über die baldige Frischwasserzufuhr können sich dann nicht nur die Parkbewohner freuen, sondern auch die Entenfamilie mit ihrem Nachwuchs. kh

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