Der Gehweg in der Lottestraße soll breiter werden Foto: mf

Der Schulweg soll
sicherer werden

Verkehrsbelastung vor dem Corvey Gymnasium ist morgens
zu hoch. Der Gehweg soll verbreitert werden

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Der Schulweg zum Gymnasium Corveystraße
soll sicherer werden. Trotz Halteverbotzonen setzen viele
Eltern ihre Kinder dort morgens mit dem Auto ab.

Für Schüler, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad ankommen, wird es dann eng. Das Gymnasium liegt zwischen der Wiben-Peter-Straße und der Osterfeldstraße, hier gilt Tempo 30. In der Spitzenzeit zwischen sieben und acht Uhr morgens ergaben Verkehrsmessungen hier 78 Kraftfahrzeuge. Laut Beobachtungen des PK 23 sind die Straßen in dieser Spitzenstunde den Anforderungen nicht gewachsen. Insbesondere in der Lottestraße entsprächen die sehr schmalen Gehwege nicht den aktuellen Bedarfsanforderungen und würden durch haltende oder geparkte Fahrzeuge am rückwärtigen Schuleingang zusätzlich eingeschränkt.

Im Februar waren Vertreter des PK 23 und des Bezirksamtes Eimsbüttel vor Ort, um auf Beschluss der Bezirksversammlung eine Neuordnung der Parkflächen und eine breitere Gehwegnutzung zu prüfen. Die Straßenverkehrsbehörde spielt den Ball nun zurück an das Bezirksamt: „Eine straßenverkehrsbehördliche und polizeiliche Beurteilung hinsichtlich der Verkehrssicherheit würde erst im Anschluss auf der Basis von Planungsunterlagen erfolgen, die vom Bezirksamt üblicherweise zur Verfügung gestellt werden.“

Antragsteller zufrieden
Auch der Schulweg zum   Gymnasium Hoheluft soll für die Schüler aus Lokstedt sicherer werden. Im Bereich des Schuleingangs an der Christian-Förster-Straße soll ein Fußgängerüberweg eingerichtet werden. Einen konkreten Zeitpunkt für die Maßnahme gibt es allerdings noch nicht, da dieser von den Umbaumaßnahmen der benachbarten Firma Beiersdorf abhängt. Zufrieden mit den Planungen, die Grüne und CDU in einem gemeinsamen Antrag gefordert hatten, zeigt sich Sebastian Dorsch (Grüne): „Von breiteren Geh- und Radwegen in der Lotte- und Troplowitzstraße und von einem Zebrastreifen vor dem Hoheluft-Gymnasium profitieren auch andere Verkehrsteilnehmer. Bei den Forderungen nach der Ein-richtung von Fahrradstraßen oder einer Fahrradzone rund um das Corvey bleiben wir ebenso am Ball wie bei dem Thema Verkehrssicherheit für andere Schulen im Bezirk.“ mf

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