Die BID-Projektmanagerinnen Annika Saß und Mareike Menzel

Unterstützung für Schnelsen

NEUE QUARTIERSMANNAGERINNEN stehen
Schnelsener Geschäftsleuten mit Tipps zur Seite

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Schnelsen Seit Januar sind sie für Schnelsen als Quartiersmanagerinnen im Einsatz: Annika Saß und Mareike Menzel kümmern sich in Schnelsen darum, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts verbessert wird. Jetzt wurden sie und die Geschäftsleute der Interessengemeinschaft „Herz von Schnelsen“ und Burgwedel kalt durch die Corona-Pandemie erwischt.

Niendorfer Wochenblatt
Was können Sie aktuell tun, und was
die Geschäftsleute im Quartier?

Annika Saß An der Allgemeinverfügung des Senats können wir selbstverständlich nicht rütteln. Auch wenn diese den Gewerbetreibenden in den Quartieren schwer zusetzt und den Einzelhandel vor eine große Herausforderung stellt, ist die Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie notwendig. Wir setzen alles daran, die Gewerbetreibenden in der Frohmestraße und am Roman-Zeller-Platz in dieser schweren Zeit zu unterstützen, sie mit Informationen zu den neuen staatlichen Hilfsangeboten und dem Kurzarbeitergeld zu versorgen.

NW Zu welchen Maßnahmen raten Sie aktuell?
Mareike Menzel Wir haben dazu aufgerufen, den Kunden alternative Beschaffungsmöglichkeiten, etwa in Form von Lieferservices oder Bestellungen per E-Mail oder Telefon oder Ähnliches anzubieten. So können sich zum Beispiel die Einzelhändler vor einem kompletten Umsatzausfall retten.

NW Wenden sich viele Schnelsener Geschäftsleute an Sie?
Annika Saß Derzeit schicken wir fast täglich Informationen an unseren Quartiersverteiler und klären in dieser Form über den aktuellen Stand auf und tragen Informationen zu den gegebenen Hilfsangeboten, wie den Hamburger Schutzschirm, weiter. Dazu erreichen uns telefonisch oder per E-Mail einige Rückfragen, die wir bearbeiten oder bei Bedarf an eine entsprechende Person in der Handelsbeziehungsweise Handwerkskammer oder an die Behörden weiterleiten.

NW Hat sich Ihre Arbeit durch Corona verändert?
Mareike Menzel Ob die aktuelle Situation zu einer langfristigen Veränderung unserer Tätigkeit führt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen. In der Tat liegt der Fokus der aktuellen Quartiersarbeit viel mehr auf der Informationsvermittlung und auf Beratungsleistungen. Das Marketing und die gestalterischen Maßnahmen zur Aufwertung des Quartiers sind aktuell nebensächlich. Das heißt aber nicht, dass wir nach Überwindung der aktuellen Situation diese Arbeiten nicht wieder aufnehmen werden. cc

Ideen und Verbesserungsvorschläge für den Stadtteil Schnelsen, vor allem rund um die Frohmestraße und den Roman-Zeller-Platz sind willkommen. In der Frohmestraße 21 hängt der Briefkasten des Vereins „Herz von Schnelsen“
Fotos: cc

Quartiersmanager kümmern sich darum, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts verbessert wird. Soll heißen, wie können mehr Kunden ins Viertel kommen, die durch ein passendes Angebot mit einem entsprechenden Mehrwert bereit sind, gerade hier Nachbarn zu treffen, Kaffee zu trinken oder eben Besonderes und Alltägliches einzukaufen. In Schnelsen arbeiten Annika Saß und Mareike Menzel als BID-Projektmanagerinnen bei der von der Stadt beauftragten Zum Felde BID Projektgesellschaft mbH in Hamburg. BID steht für Business Improvement District, wird auch als Innovationsbereich bezeichnet und beinhaltet die Aufwertung von Einzelhandels- und Dienstleistungszentren.

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