Die Behörden sollen prüfen, ob eine Einbahnstraßenregelung an der Grelckstraße möglich ist Foto: ngo

Grelckstraße als Einbahnstraße?

Politik will weniger Verkehr, aber wie, ist unklar

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Die Politik will das Lokstedter Dauerthema
„Verkehr in der Grelckstraße“ jetzt aktiv
angehen. Allerdings sind sich die Parteien
nicht über die Maßnahmen einig.

Wie mehrfach berichtet, wünschen sich die Anwohner und Gewerbetreibenden weniger Verkehr an der Grelckstraße. Das wurde auch vom „Runden Tisch Grelckstraße“, ein Zusammenschluss von Politik, Verwaltung, Polizei, Anwohnern, Grundstückseigentümern und Gewerbetreibenden und der „Initiative Grelckstraße“, als eine Hauptforderung formuliert. Jetzt sollen die Lösungsideen des „Rundes Tisches“ erprobt werden.

Die Politiker im Regionalausschuss Lokstedt-Niendorf-Schnelsen fordern deshalb den Eimsbütteler Bezirksamtsleiter auf, zusammen mit den zuständigen Behörden die „Möglichkeit einer Einbahnstraßenregelung – sowohl in Richtung Behrmannplatz als auch in Richtung Oddernskamp“ prüfen.

Auch die Situation für Fußgänger und geparkte Autos soll sich durch bauliche Maßnahmen verbessern. Die Planungen sollen zeitnah im Ausschuss vorgestellt werden. Darüber sind sich alle Parteien einig.

Die Forderung von SPD und FDP, die Grelckstraße durch eine temporäre „Anlieger- und Versorgungsfahrzeuge frei“-Regelung für den Durchgangsverkehr zu sperren, lehnen Grüne und CDU ab. „Wir werden mit einem eigenen Antrag die Wünsche nach mehr Aufenthaltsqualität, mehr Grün und einer Stärkung des lokalen Gewerbes in einem lebendigen Zentrum für Lokstedt unterstützen. Die Festlegung auf ,Anlieger frei‘ greift hierfür zu kurz und trägt auch dem komplexen Beteiligungsprozess nicht ausreichend Rechnung“, begründet Grünen-Politiker Sebastian Dorsch das Nein der Koalition auf Wochenblatt-Nachfrage.

Für den SPD-Politiker Ernst Christian Schütt nicht nachvollziehbar: „Bei den Beratungen des ,Runden Tisches‘ gab es viel Zustimmung für eine Verkehrsreduzierung durch die Beschränkung auf Anwohner- und Anlieferverkehre. Wir nehmen die Anregungen der Bürger ernst und wollen eine solche Regelung erproben.“ ngo

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