Am 23. Februar bestimmen die Wähler, wer künftig in der Hamburgischen Bürgerschaft sitzt Foto: fh

Am Sonntag wählen
die Hamburger

Bürgerschaft 121 Mandate werden neu vergeben

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Am kommenden Sonntag, 23. Februar, ist es so weit:
von 8 bis 18 Uhr sind die Wahllokale geöffnet. Dann
entscheiden rund 1,4 Millionen wahlberechtigte
Hamburger über die Zusammensetzung der 22. Bürgerschaft
der Freien und Hansestadt Hamburg.

Zur Hamburgischen Bürgerschaftswahl treten 773 Kandidaten von 15 Parteien an. Im Wahlkreis 7 (Lokstedt-Niendorf-Schnelsen), wo vier Sitze im Landesparlament vergeben werden, kämpfen die sechs Wahlkreisspitzenkandidaten Marc Schemmel (SPD), Lisa Kern (Grüne), Silke Seif (CDU), Holger Griebner (Die Linke), Benjamin Schwanke (FDP) und Christian Pohl (AfD) um die Wählergunst.

Jeder Wähler hat zwei Stimmzettel: die Landesliste (gelb) mit den Kandidaten aller 15 Parteien für ganz Hamburg und die Wahlkreisliste (rot) mit den Kandidaten für den jeweiligen Wahlkreis. 71 der 121 Abgeordneten werden über die Wahlkreisliste gewählt, diese roten Listen unterscheiden sich je nach Wahlkreis. Im Wahlkreis 7 treten nur sechs Parteien an.

Jeder hat zehn Stimmen
Jeder Wähler hat zehn Stimmen (Kreuze), fünf pro Stimmzettel. Mit den fünf Stimmen auf dem gelben Landeslisten-Stimmzettel entscheidet der Wähler darüber, welche Partei wie viele Sitze in der Bürgerschaft bekommt und damit über die Mehrheitsverhältnisse. Die fünf Kreuze auf dem gelben Stimmzettel könnten hinter das Feld „Gesamtliste“ einer Partei oder hinter einem Kandidaten gesetzt werden. Der Wähler kann seine fünf Kreuze aber auch auf mehrere Kandidaten und/oder Gesamtlisten verteilen.

Mit den fünf Stimmen auf dem roten Wahlkreis-Stimmzettel legt der Wähler fest, welche Kandidierenden aus seinem Wahlkreis in die Bürgerschaft einziehen. Die fünf Stimmen können an eine Person vergeben oder auf mehrere Kandidaten einer oder mehrerer Parteien verteilt werden. Bei mehr als fünf Kreuzen wird jeder Stimmzettel ungültig. Nach Schließung der Wahllokale werden – auch online – am Sonntagabend nach 18 Uhr erste Hochrechnungen bekannt gegeben. Das vorläufige Wahlergebnis teilt der Landeswahlleiter am Montag, 24. Februar, nach der vollständigen Auszählung mit.

Ergebnisse werden unter www.hamburg.de/wahlen und
www.statistik-nord.de/wahlen/wahlen-in-hamburg/
rechtzeitig bekannt gegeben

Infos zur Bürgerschaftswahl

Infostände

SPD: Bundestagsabgeordneter Niels Annen und Marc Schemmel,
Do, 20.2., 10–12 Uhr, Tibarg/Höhe Wochenmarkt, Niendorf;
Marc Schemmel, Fr, 21.2., 10–13 Uhr, Bio-Wochenmarkt Tibarg, Niendorf;
Marc Schemmel und Sebastian Mietzer, Sa, 22.2., 10–12 Uhr, Tibarg/Höhe
Tibarg-Center, Niendorf; Milan Pein, Sa, 22.2., 10–11.30 Uhr, Grelckstraße

/Rütersbarg, Lokstedt; Sabine Jansen, Matthias Ederhof, Sa, 22.2., 10–
13 Uhr, Frohmestraße/Glißmannweg, Schnelsen
Grüne: Lisa Kern, Fr, 21.2., 9–10.30 Uhr, Wochenmarkt Schnelsen,
Wählings­allee 16, Schnelsen; Lisa Kern, Sa, 22.2., 10–11 Uhr, Tibarg, Niendorf

CDU: Silke Seif (ab 11 Uhr), Sa, 22.2., 10–12 Uhr, Tibarg 21, Niendorf;
Silke Seif und Roland Heintze
(bis 11 Uhr), Sa, 22.2., 10–12 Uhr, Frohmestraße/Glißmannweg, Schnelsen; Andreas Stonus und Roland Heintze
(ab 11 Uhr), Sa, 22.2., 10–12 Uhr, Grelckstraße/Höhe Rewe, Lokstedt

FDP: Benjamin Schwanke, Sa., 22.2., 10-14 Uhr, Tibarg 17, Niendorf
AfD: Christian Pohl, Sa, 22.2., 10–13 Uhr, Tibarg, Niendorf

Veranstaltungen

SPD: Marc Schemmel, „Last-minute-Talk zur Wahl am Feierabend“,
Fr, 21.2., ab 19 Uhr, Wahlkreisbüro, Rudolf-Klug-Weg 9, Niendorf-Nord;
Marc Schemmel, „Get-together nach der Wahl“, Mo, 24.2., ab 19 Uhr,
Schweizer Haus, Hadermannsweg 57, Niendorf

Bürgermeister auf dem Tibarg
Hamburgs Erster Bürgermeister und SPD-Spitzenkandidat Peter Tschentscher kommt am Sonnabend, 22. Februar, von 12 Uhr bis 13.30 Uhr zu seinem letzten offiziellen Wahlkampfauftritt auf den Tibarg in Niendorf. Zusammen mit dem SPD-Wahlkreisspitzenkandidaten Marc Schemmel, Sebastian Mietzner und weiteren SPD-Kandidaten steht Tschentscher am SPD-Infostand in der Nähe des Tibarg Centers Bürgern für deren Fragen und für persönliche Gespräche zur Verfügung. (ngo)

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