Eine Aufwertung der Grünflächen steht in Aussicht Fotos: mf

Wünsche für die Grelckstraße

Die Ergebnisse des Runden
Tisches wurden vorgestellt

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Die Umgestaltung der Grelckstraße ist ein Dauerbrenner in Lokstedt.
Nun wurden die Ergebnisse des Runden Tisches zur Zukunft der
kleinen Straße im Herzen des Stadtteils vorgestellt. Auf Einladung des
Bezirksamtes kamen im vergangenen Jahr Anwohner, Grundeigentümer,
Gewerbetreibende, die Zukunftswerkstatt Lokstedt (ZWL) sowie die
Polizei und Schüler zusammen.

Mitte Januar präsentierte der Regionalbeauftragte Michael Freitag das Ergebnis, das teils von widersprüchlichen Wünschen der Teilnehmer geprägt ist wie etwa der nach einer guten Verkehrsanbindung und mehr Parkraum auf der einen und nach einer grünen Fußgängerzone auf der anderen Seite. Auch Forderungen wie die nach mehr Gastronomie auf der einen und Kritik an der Bäckerei-Bestuhlung auf dem Gehweg auf der anderen Seite mussten auf einen Nenner gebracht werden.

Teilnehmer des Runden Tisches sprachen sich dafür aus, den Parkraum zu reduzieren, die Poller und Begrenzungssteine als potenzielle Unfallgefahren zu beseitigen und die Grünstreifen aufzuwerten. Thomas Diesing und Uwe Reimer von der Zukunftswerkstatt Lokstedt (ZWL) reagieren verhalten auf das Ergebnis. Die ZWL hatte im vergangenen Jahr nach einer Umfrage zur Zukunft der Grelckstraße mit 852 Teilnehmern ein Konzept verabschiedet, das den Durchgangsverkehr verbannt und Fußgängern und Radfahrern mehr Raum gibt. Diesing und Reimer begrüßen die Ergebnisse zwar, fragen aber kritisch: „Reicht das aus, um die Grelckstraße aufzuwerten und zu beleben? Der Mut für größere Veränderungen scheint zu fehlen.“

Das Ergebnis des Runden Tisches ist lediglich eine Empfehlung an die Bezirkspolitik. Die SPD reagierte bereits mit einem Petitum für eine probeweise Einbahnstraßenregelung und Verkehrsreduzierung. Nun geht es voraussichtlich mit einer Planungswerkstatt weiter, in der auch die Politik und Verwaltung Rederecht haben. mf

 

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