Wilhelm Rapp, Annette von Rantzau, Marion Harnisch, Melanie Leonhard und Michael Labe (v.l.)

Neue Spitze beim
DRK Hamburg

Sozialsenatorin verabschiedet Wilhelm Rapp
und begrüßt Michael Labe

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In der Katastrophenschutzhalle des DRK-Landesverbandes
Hamburg in Lokstedt wurde offiziell der Abschied von Präsident
Wilhelm Rapp und Vizepräsidentin Annette von Rantzau gefeiert.


Der neue DRK-Präsident Michael Labe (l.) im Gespräch mit Vizepräsident Karsten Tötter Fotos: mf

Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) verabschiedete Wilhelm Rapp nach zwölf Jahren und seine Vertreterin Annette von Rantzau nach 20 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit. Seit Rapps Amtsbeginn 2008 habe sich das Deutsche Rote Kreuz erheblich weiterentwickelt und viele neue Arbeitsbereiche seien hinzugekommen, lobte Leonhard und fragte in Anspielung auf die Ankunft zahlreicher Flüchtlinge vor fünf Jahren: „Wo wären wir, wenn es im Winter 2015/2016 das DRK nicht gegeben hätte? Das war die eindrucksvollste Zusammenarbeit meiner Amtszeit.“

Sichtlich gerührt antwortete Rapp in seiner Abschiedsrede, die er „kurz, knackig und unsensibel“ halten wollte: „Das Ehrenamt machte unheimlich viel Spaß. Ich habe das zu meiner eigenen Freude getan.“ Der frühere Präsident des Hamburgischen Verfassungsgerichts und des Hanseatischen Oberlandesgerichts übergab den Stab an seinen Kollegen Michael Labe, der hauptberuflich Richter am Oberlandesgericht ist.

Michael Labe und die neue Vizepräsidentin Marion Harnisch wurden im Dezember von der Landesversammlung des DRK gewählt. Weder Wilhelm Rapp noch Annette von Rantzau standen für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.

„Teil dieser Gemeinschaft zu sein, macht mich stolz. Das DRK erfüllt eine zutiefst humanitäre Aufgabe“, erklärte Michael Labe in seiner Antrittsrede. Der neue Präsident engagiert sich auch in weiteren sozialen und kirchlichen Bereichen. So ist er unter anderem Kirchenvorsteher der Hauptkirche St. Michaelis, wo er auch gelegentlich als Organist zu hören ist.

„Ich bin froh, dass Sie übernehmen“, begrüßte Senatorin Melanie Leonhard den neuen Präsidenten im Amt. „Wir werden gemeinsam einiges bewegen dürfen in dieser Stadt, das ihr das Gesicht gibt, das wir kennen.“ mf

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