Symbolfoto: thinkstock

Die Polizei warnt

Die fiesen Maschen der Trickbetrüger

Archiv| Views: 436

In Hamburg werden besonders ältere Menschen Opfer
von Trickbetrügern. Seit Jahresbeginn wurden der Polizei
bereits über 200 Fälle gemeldet. Die Täter erbeuteten
rund 80.000 Euro.

Zu der häufigsten Betrugsmasche gehört, dass falsche Polizei- oder Kripobeamte am Telefon sind. Die Betrüger sprechen über einen angeblichen Einbruch in der Nähe ihres Telefonopfers und versuchen, durch gezielte Fragen zu erfahren, ob der Angerufene Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände in der Wohnung hat. Ein angeblicher Polizeikollege würde diese Wertsachen abholen.

Eine weitere Masche: Das Vertrauen der Opfer in ihre Bank oder Sparkasse wird erschüttert, häufig mit der Behauptung, die Bankmitarbeiter seien korrupt und das Geld nicht mehr sicher. Auch hier sollen sie es einem „Polizisten“ übergeben.

Eine andere perfide Methode sind sogenannte Schockanrufe. Dabei behaupten die Telefonbetrüger, ein Familienmitglied habe einen schweren Unfall verursacht und brauche sofort Bargeld, um einer Strafe zu entgehen. Dazu wäre Bargeld notwendig. Seit Jahresbeginn sind 40 solcher Anrufe bekannt geworden. Zweimal waren die Täter erfolgreich und erbeuteten 12.000 Euro.

Eine weitere Betrügermethode sind falsche Handwerker an der Wohnungstür. ngo

Tipps der Polizei:
Wenn die Polizei anruft, erscheint nie die Rufnummer 110 auf dem Display. 
Die Polizei fragt am Telefon nie nach Bankdaten,  Schließfächern oder
Verstecken von Wertsachen in der Wohnung.
 Die Polizei fordert nie dazu auf, Geld abzuheben und einem vermeintlichen Polizisten zu übergeben.
♦ Bei angeblichen Polizisten- oder Schockanrufen immer einer Person des Vertrauens von dem Anruf erzählen, egal wie die Anweisung vom Anrufer lautet.
 Im Zweifelsfall sofort auflegen und die echte Polizei unter 110 anrufen.
Nicht bestellte und unangekündigte Handwerker nie in die Wohnung lassen. Gegebenenfalls Hausverwaltung anrufen und nachfragen.
♦ Dienst- und Mitarbeiterausweise zeigen lassen und sorgfältig prüfen und Nachbarn um Hilfe bitten.
 Angebliche Polizeieinsätze durch Anruf bei der Polizei bestätigen lassen.
Unbekannte Personen warten grundsätzlich vor der geschlossenen Wohnungstür.
  Beim kleinsten Verdacht sofort die 110 anrufen.

Comments are closed.