Dr. Andreas Dressel (Finanzsenator), Juliane Timmermann (SPD-Bürgerschaftsfraktion Sport), Kay Gätgens (Bezirksamtsleiter), Marc Schemmel (Vorsitzender Sportausschuss der Hamburger Bürgerschaft), Christiane Blömeke (Grünen Bürgerschaftsfraktion Sport), Matthias Morfeld (Pressesprecher NTSV), Mike Schreiber (Geschäftsführer NTSV) und Farid Müller (Grünen Bürgerschaftsfraktion) (v.li.n.re.)

Symbolisch ist der Startschuss gefallen

Sanierung der Sportanlage Sachsenweg

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Künftig macht das Kicken und Skaten hier wieder Spaß: Die öffentliche Sportanlage Sachsenweg in Niendorf soll 2020 umfassend saniert werden. Der symbolische Startschuss für die geplanten Maßnahmen fiel in der vergangenen Woche mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und des Niendorfer Turn- und Sportvereins (NTSV).

Für rund 1,5 Millionen Euro wird ein Grandspielfeld in einen modernen Kunstrasenplatz umgewandelt, der Bolzplatz hergerichtet und die Skateanlage attraktiver gestaltet. Außerdem sollen neue Fitnessgeräte installiert werden. Dass Niendorf diese multifunktionale Sportfläche erhalte, sei das Ergebnis von starkem „Mannschaftssport“, betont Marc Schemmel, Vorsitzender des Sportausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft. „Bezirk, Finanzbehörde, Verein und Rot-Grün in der Bürgerschaft haben dieses wichtige Projekt gemeinsam auf die Beine gestellt“, erklärt Juliane Timmermann, Fachsprecherin Sport der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Denn realisiert werden die Maßnahmen anteilig über Mittel des Sportstättenbeirats (600.000 Euro), des Quartiersfonds der Finanzbehörde (490.000 Euro), Eigenmittel des NTSV (250.000 Euro) sowie aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 (150.000 Euro). Auf Antrag von SDP und Grünen wird die Bürgerschaft über die Sanierungsfonds-Mittel am Mittwoch, 18. Dezember, final abstimmen.

„In den letzten drei Monaten habe sich eine Eigendynamik entwickelt“, sagt Bezirksamtsleiter Kay Gätgens, die mit vielen Ideen von Schülern der Stadtteilschule Niendorf sowie der Spende vom NTSV begonnen habe. Den Löwenanteil dieser Spende steuert das NTSV-Mitglied Jörg Stehn mit seiner Firma Stehn&Co Schiffsmakler Hamburg bei. „Ich bin sehr glücklich, dass die Firma mit der Spende den Umbau zum Kunstrasenplatz anschieben konnte“, meint Stehn. Der Platz soll spätestens Ende 2020 fertig sein. Dann können Kinder auch bei schlechtem Wetter der schönsten Nebensache der Welt nachgehen. (kh)

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