Im gesamten Hamburger Stadtgebiet kommt es wieder vermehrt zu Anrufen „falscher Polizeibeamter“. Opfer sind in der Regel ältere Menschen Foto: ngo

Falsche Polizisten am Telefon

Das Landeskriminalamt warnt vor miesen Tricks

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In ganz Hamburg kommt es derzeit wieder vermehrt zu
Anrufen von „falschen Polizisten“. Die Trickbetrüger suchen
sich häufig ältere Menschen als Opfer aus.

Die Hamburger Polizei warnt erneut vor Trickbetrügern am Telefon, die sich als falsche Polizisten ausgeben. So gab es in den vergangenen Tagen 40 bis 50 Anzeigen. Besonders Anwohner von Seniorenwohnanlagen stehen aktuell im Visier der Betrüger.

Diese geben sich am Telefon vorzugsweise als Polizeibeamte aus. Sie erzählen von vermeintlichen Einbrüchen in der Umgebung ihres Telefonopfers. Dann bieten sie den Senioren an, Geld und andere Wertgegenstände in Sicherheit bringen zu wollen. Deshalb werde ein angeblicher Polizist kommen, um die Sachen abzuholen. Alternativ wird auch eine Übergabe und Hinterlegung an einem öffentlichen Ort vorgeschlagen.

Oft werden auch die örtlichen Mitarbeiter von Banken und Sparkassen sowie die echte Polizei vor Ort als kriminell dargestellt. Das Ziel ist immer, das Telefonopfer zu verunsichern, zeitlich unter Druck zu setzen, um so an die Beute zu kommen.

Die Polizei weist darauf hin:
– Die Polizei fragt am Telefon nie nach Bankdaten, Schließfächern oder Verstecken von Wertsachen.
– Die Polizei fordert nie dazu auf, Geld von der Bank  abzuheben und zu übergeben.
– Die Polizei setzt Bürger nie unter Druck, an Ermittlungsverfahren mitzuwirken.
– Bei angeblichen Polizisten-Anrufen immer auf das Bauchgefühl vertrauen. Einer Person des Vertrauens von dem Anruf erzählen, egal wie die Anweisung des Anrufers lautet.
– Im Zweifelsfall immer die 110 anrufen. ngo

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