Der Busverkehr soll vom Durchfahrtsverbot nicht betroffen sein  Foto: ngo

Entlastung im
Puckholm geplant

Lkw-Verkehr soll aus Wohnstraße verschwinden

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Die Kommunalpolitik will nach massiven Anwohnerprotesten den
Lastwagenverkehr aus der Tempo-30-Straße in Schnelsen verbannen.
Das Verbot soll nicht für HVV-Busse gelten.

Die verkehrsberuhigte Straße Puckholm grenzt an das Gewerbegebiet der Nachbargemeinde Rellingen in Schleswig-Holstein an. Trotz der engen Bauweise wird die Tempo-30-Straße vom Lkw-Verkehr als direkter Verbindungsweg in das Gewerbegebiet genutzt, zu Lasten der Anwohner. Auch die Buslinien 184 und 284 müssen mangels alternativer Straßen durch den Puckholm fahren. Da die Gemeinde Rellingen ihr Gewerbegebiet ausbauen will, rückt neben der Straße Puckholm das gesamte Zufahrts- und Verkehrskonzept für Südwest-Schnelsen in den Fokus der betroffenen Anwohner.

Sensibles Quartier
In diesem Quartier sind die Julius-Leber-Schule, das Albertinen Krankenhaus und die künftige S-Bahn-Station Schnelsen angesiedelt. Für eine sofortige Entlastung der Anwohner fordert der Regionalausschuss Lokstedt-Niendorf-Schnelsen (RaLoNiS) in einem Antrag die Behörde für Inneres und Sport (BIS) auf, die Straße Puckholm für Lkw über 3,5t zulässigem Gesamtgewicht zu sperren. Die HVV-Busse sollen weiterhin die Straße nutzen dürfen. Außerdem soll die BIS von der Nachbargemeinde Rellingen ein Zufahrtskonzept für das erweiterte Gewerbegebiet anfordern. Vertreter der Straßenverkehrsbehörden beider Bundesländer sollen zudem den Kommunalpolitikern im RaLoNiS weitere Maßnahmen vorstellen, um die Bürger im gesamten Wohngebiet vom Lkw- und Durchgangsverkehr zu entlasten.

Sicherheit für Schulkinder
Im Zuge dieser Planungen soll auch das Thema „Sichere Schulwege“ für die Kinder der umliegenden Schulen berücksichtigt werden. Dies gilt auch für Zufahrten zum Albertinen Krankenhaus und zur zukünftigen S-Bahnstation Schnelsen und die Entwässerungsproblematik im Quartier. ngo

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