Feierten das 50. Jubiläum: Bezirksamtsleiter Kay Gätgens, Quartiersmanagerin Nina Häder, Carolin Bremer-Meissner (1. Vors.), Tom Köhler (Kassenwart) und Reder Wullenweber (2. Vors.) (v.li.n.re.)

Kreative Visionen und
ein Blick zurück

Das runde AGT-Jubiläum
wurde offiziell gefeiert

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In den vergangenen 50 Jahren hat die Arbeitsgemeinschaft
Tibarg (AGT) viel geleistet, um einen lebendigen Standort
zu gestalten und zu erhalten. Das goldene Jubiläum war
ein guter Anlass, um im feierlichen Rahmen bislang Erreichtes Revue
passieren zu lassen und neue Ideen zur Sprache zu bringen.

Es war ein ungezwungenes offizielles Jubiläumsfest, das am vergangenen Freitag im Café Eat & Sweet mit vielen geladenen Gästen stattfand. Aktuelle und ehemalige Mitglieder, Partner und Freunde schwelgten in schönen Erinnerungen, richteten den Blick aber auch nach vorn.

„Wir haben viele Visionen und sind uns sicher, dass noch mehr geht, wenn alle zusammen an einem Strang ziehen“, betonte Carolin Bremer-Meissner. Die seit zwei Jahren amtierende 1. Vorsitzende hat unter anderem mit dem Streetfood-Market kreativen Input und frischen Wind auf den Tibarg gebracht. „Wir haben große Lust dazu, das Gebiet mit unseren Ideen und auch mal verrückten Plänen zu unser aller Nutzen weiterzuentwickeln“, ergänzte
Kassenwart Tom Köhler.

Dass der Tibarg bereits heute eines der erfolgreichsten Stadtteilzen-tren in Hamburg sei und über die Stadtgrenzen hinaus Vorzeigecharakter aufweise, habe er auch der AGT zu verdanken, hob Bezirksamtsleiter Kay Gätgens hervor: „Die AGT war und ist ein wichtiger Begleiter und Motor für die Tibarg-Entwicklung der vergangenen 50 Jahre.“

Erinnern sich an eine schöne Zeit in der AGT: Die ehemaligen Vorstandsmitglieder Elke Scholz, Oliver Lindenberger, Brigitte Jimenez-Guder, Thies Peters und Detlef Guder (v.li.n.re.) Fotos: kh

Visionen
„Darauf können alle, die daran mitgewirkt haben, sehr stolz sein“, nutzte der 2. Vorsitzende Reder Wullenweber den Anlass, um auch einmal zurückzublicken. Denn bereits anno 1969, als sich Kaufleute und Grundeigentümer zusammenschlossen, um die Einkaufsstraße schöner zu gestalten, habe es natürlich Visionen gegeben. Als besondere Meilensteine in der Tibarg-Entwicklung, bei der sich die Mitglieder mit Anregungen und Wünschen in die Planungen einbrachten, nannte er den Anschluss des Tibarg an das U-Bahn-Netz in den 1980er Jahren, die Einrichtung der Fußgängerzone 1987 sowie die Eröffnung des Tibarg Centers im Jahr 2002.

Neben dem Einfluss auf behördliche Planungen gehen vor allem die zahlreichen Veranstaltungen und Groß-ereignisse auf das Konto der AGT. Was wäre der Tibarg ohne sein Tibargfest? Und auch der Weihnachtsmarkt ist längst nicht mehr wegzudenken. Was vielen Besuchern heute selbstverständlich erscheint, benötigt Menschen, die bereit waren und es noch sind, sich ehrenamtlich für das Zentrum des Stadtteils mit einer Menge Herzblut und neuen Visionen zu engagieren. kh

Jubiläumsausstellung
Die Jubiläums-Ausstellung „Zeitsprünge – Handel
und Wandel am Tibarg“, die der Geschichtsverein
Forum Kollau zeigt, ist noch bis Sonntag, 3. November,
im Tibarg Center zu sehen. Die interessanten Fotos
von damals und heute zeigen die Entwicklung
der Geschäftswelt der vergangenen Jahrzehnte.

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